Audi-Teamchef Jonathan Wheatley: «Wir pfuschen hier nicht herum»
Der Engländer Jonathan Wheatley (58) steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Zum erklärten Ziel WM-Titel in der Saison 2030 sagt er: «Unser Weg an die Spitze basiert auf einem klaren Plan.»
Die Formel 1 ist nichts mehr und nichts weniger als der vielschichtigste Sport der Welt. Es ist die Kombination aus Menschen und unterschiedlichen Fähigkeiten, die den Unterschied ausmacht zwischen Feldfüllern, GP-Siegern und Weltmeistern.
Audi verfolgt ab 2026 einen Fünfjahresplan – weiterer Aufbau und regelmässig punkten als erste Stufe, später beginnen, konstant Podestplätze einzufahren, in der folgenden Phase Siegkandidat werden und idealerweise soll das die Marke mit den vier Ringen zu einem Titelanwärter 2030 machen.
Jonathan Wheatley ist zu lange in der Vollgasbrache tätig, um in Tagträume zu verfallen. Erfolg in der Formel 1 ist nur dann möglich, wenn Finanzierung und Infrastruktur stimmen, und wenn herausragende Mitarbeiter über längere Zeit harmonisch miteinander am gemeinsamen Ziel arbeiten können.
Der britische Audi-Teamchef sagt: «Die Formel 1 ist die komplexeste Mannschaftssportart der Welt. Sie lebt von den Menschen. Unser Weg an die Spitze basiert auf einem klaren Plan, wird aber von unserer Denkweise bestimmt mit den Kernpunkten – Widerstandsfähigkeit, Präzision und unstillbare Neugier. Wir bauen hier ein Team auf, das diese Werte verkörpert. Wir sind hier, um uns Herausforderungen zu stellen, uns weiterzuentwickeln und letztlich zu gewinnen.»
«Wir haben in den vergangenen Monaten so viel über die Zukunft geredet und darüber, wie Audi in die Formel 1 kommt. Jetzt endlich fühlt sich das endlich real an.»
«Ich spüre in den Rennwagenwerken einen ganz besonderen Geist, da ist so viel Stolz zu spüren bei den Mitarbeitern, Teil dieser Reise zu sein.»
«Wir wollen uns zur Spitze durchbeissen. Wir pfuschen hier nicht herum. Wir gehen unsere Aufgabe in Demut an, aber mit viel Ehrgeiz und klaren Zielen. Wir haben sehr viele Meilensteine vor uns, und der erste ist nun gesetzt.»
«Für Chassis und Antrieb gilt das gleiche Schlüsselwort wie bei den Mitarbeitern – Einheit. Wir haben 1500 Fachkräfte an drei verschiedenen Standorten. Wir wollen bei jedem von ihnen den Geist wecken in der Art von: Was kann ich beitragen? Was können wir besser machen? Solche Fragen müssen uns jeden Tag beseelen.»
«Es geht letztlich auch um Hingabe. Wir sind alle von den gleichen Gedanken beseelt, wir haben ein klares Ziel, und wir werden alles daran setzen, um dieses Ziel zu erreichen.»
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