Bezzecchi als Botschafter der Sportdiplomatie: «Einzigartige Verantwortung»
MotoGP-Pilot Marco Bezzecchi wurde am 14. Juli zusammen mit anderen Motorrad-Assen zum «Botschafter der Sportdiplomatie» ernannt. Was «Bez» und Aprilia-Rennchef Massimo Rivola dazu sagten.
In dieser Woche wurden die MotoGP-Ikonen Valentino Rossi, Giacomo Agostini und Max Biaggi sowie zwei Fahrer der Gegenwart – Pecco Bagnaia und Marco Bezzecchi – in Rom geehrt.
Während Bagnaia, Agostini und Aprilia-Markenbotschafter Biaggi die Reise nach Rom auf sich nahmen, waren Rossi und Bezzecchi per Videokonferenz zugeschaltet. «Bez» hatte sich bei seinem Crash im Qualifying das linke Schlüsselbein gebrochen und erholt sich in der MotoGP-Sommerpause von seiner Verletzung. Sein Ziel ist es, beim Großen Preis von Grossbritannien (7. bis 9. August) wieder auf seiner Aprilia RS-GP zu sitzen.
Über die Ernennung zum Botschafter der Sportdiplomatie freute sich der Italiener. «Ich bin sehr stolz darauf, zum Botschafter für Sportdiplomatie ernannt worden zu sein, und möchte Minister Antonio Tajani dafür danken, dass er mir diese Aufgabe anvertraut hat», so der 27-Jährige. «Es ist eine einzigartige Verantwortung, und ich werde mein Bestes geben, um ihr gerecht zu werden. Ich schätze mich sehr glücklich, denn bei Aprilia habe ich ein fantastisches Team gefunden, das sich um mich kümmert und hart arbeitet – sowohl auf der Rennstrecke als auch in Noale –, und das ist mir wirklich wichtig. In Mugello auf einem italienischen Motorrad mit einem Werksteam zu gewinnen und die italienische Flagge auf das Podium zu tragen, war ein unglaubliches Gefühl. Selbst jetzt, wenn ich daran zurückdenke, bekomme ich Gänsehaut. Jetzt muss ich mich erst einmal auf meine Genesung konzentrieren. Die Operation ist gut verlaufen, und ich werde in Silverstone dabei sein.»
Neben den Ducati-Bossen Claudio Domenicali und Mauro Grassilli war auch Aprilia-Rennchef Massimo Rivola und Technik-Direktor Fabiano Sterlacchini in Rom mit dabei. «Im Namen der Piaggio-Gruppe sind wir sehr dankbar, hier sein zu dürfen. Zu unserer Gruppe gehören bedeutende Marken wie Vespa – eine der bekanntesten Marken unseres Landes, die in diesem Jahr ihr 80-jähriges Jubiläum feiert –, Moto Guzzi und natürlich Aprilia», zählte Rivola auf. «Aprilia verkörpert, wie die gesamte Piaggio-Gruppe, den italienischen Geist in der ganzen Welt, und darauf sind wir äußerst stolz. Wir tragen eine große Verantwortung, haben aber auch das außerordentliche Glück, im schönsten Land der Welt ansässig zu sein. Das motiviert uns umso mehr und erfüllt uns mit Stolz, italienische Wettbewerber zu haben, mit denen wir unsere Exzellenz und unsere Leidenschaft weiterhin in die ganze Welt tragen möchten.»
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