Teams unruhig wegen Bahrain-GP
Der für 22. April im Krisengebiet am Golf angesetzte Grand Prix beschäftigt zunehmend die Gemüter – Kaltenborn fordert FIA-Signal.
Die Teams werden unruhig hinsichtlich eines schwebenden Termins. Nach wie vor ist der 22. April der Tag im WM-Kalender, für den der Grosse Preis von Bahrain angesetzt ist – ungeachtet der immer wieder aufflackernden Unruhen auf der Insel im Golf.
Nun sagt Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn: "Wie jeder inklusive der FIA und dem Formel-1-Rechtehalter sind wir beunruhigt über die Situation." Dann mildert sie ab: "Wir als Sauber-Team sind nicht in einer Position, die Lage vor Ort ausreichend zu beurteilen, also müssen wir der FIA und dem Rechtehalter vertrauen, denn die treffen die Entscheidung."
Der Vorgang ist insofern bemerkenswert, da Frau Kaltenborn einerseits die heikle Mission hervorhebt, die den Teams bevorsteht. Und die der FIA bekannt sei. Andererseits macht sie der FIA klar, dass eine Entscheidung zu treffen sei.
Da scheint der Weltverband nicht so schnell einstimmen zu wollen. Denn die FIA wollte schon 2011 den zunächst ausgefallenen Bahrain-GP nachschieben, musste ihre Entscheidung wieder rückgängig machen."
Lotus-Teamchef Eric Boullier sagt: "Momentan warten wir auf ein Signal der FIA, ob wir in Bahrain fahren werden oder nicht."
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