Gresini-Pilot Fermin Aldeguer (9.): Schadensbegrenzung in Le Mans
MotoGP-Ass Fermin Aldeguer legte im GP in Le Mans eine starke Aufholjagd hin. Wichtiger war, dass er mit seiner Ducati wieder ein gutes Gefühl hatte, was ihm in den nächsten Rennen helfen könnte.
Fermin Aldeguer startete katastrophal in das MotoGP-Wochenende in Le Mans. Im Zeittraining am Freitag reichte es für ihn nur für Rang 21, weshalb er am Samstag im Q1 ranmusste. Dort lief es auch nicht viel besser – mehr als Startplatz 20 war nicht drin für den Gresini-Piloten. Im Sprintrennen konnte er dann einige Plätze gutmachen, Aldeguer kämpfte sich auf Rang 11 nach vorne.
Im Grand Prix am Sonntag ging es für Aldeguer von Startplatz 19 los, weil Champion Marc Marquez verletzungsbedingt nicht am Start war. Bis zum Ende der ersten Runde hatte sich der 21-Jährige auf Position 13 nach vorne gekämpft. Im Lauf des Rennens wurde er, vor allem aufgrund einiger Ausfälle vor ihm, noch weiter nach vorne gespült. Am Ende fuhr Aldeguer als Neunter über die Ziellinie.
«Nach dem Freitag und Samstagmorgen im Sprintrennen Elfter und im Grand Prix Neunter zu werden ist ein sehr positives Ergebnis. Mir geht es aber mehr um das Gefühl mit dem Motorrad. Nach dem Sprint haben wir eine große Änderung vorgenommen», erklärte der Spanier. Im Rennen am Sonntag hat er sich gut gefühlt mit seiner Ducati. «In den 27 Runden habe ich für den Rest der Saison viele Informationen gesammelt. Wir haben etwas beim Bike ausprobiert, das gut funktioniert hat. Mein Gefühl ist gut. Wir wissen jetzt mehr, in welche Richtung wir gehen müssen. Ich kann sagen, dass ich happy bin.»
Der weiche Vorderreifen war am Ende
Aldeguer war schnell und hatte eine gute Pace, hinter Trackhouse-Aprilia-Pilot Raul Fernandez war aber Endstation. «Im Rennen hätte ich vielleicht noch etwas mehr herausholen können, aber da ich von so weit hinten starten musste, war ich aufgrund der Reifenwahl zu einer anderen Strategie gezwungen», gab er zu verstehen. «Der weiche Vorderreifen ermöglichte es mir, von Position 19 viele Plätze gut zu machen, aber im letzten Drittel des Rennens hatte ich nicht mehr genug Grip, um Raul Fernandez anzugreifen.»
In der WM-Tabelle liegt der Rookie des Jahres 2025 mit 27 Punkten auf Rang 14. Am kommenden Wochenende hat Fermin Aldeguer in Barcelona die Möglichkeit, mit seiner GP25 einen weiteren Schritt nach vorne zu machen.
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