US-Supercross-Champion Ken Roczen feierte – Salt Lake City bebte
Ken Roczen (Suzuki) feierte seinen US-Supercross-Titel in Salt Lake City ausgelassen mit der gesamten Familie. Auch Titelrivale Hunter Lawrence und weitere Top-Fahrer gratulierten dem Deutschen.
Ken Roczen schaffte Samstagnacht in der Rice Eccles-Arena von Salt Lake City einen historischen Triumph – ihm reichte Platz 5 für den Gewinn des Titels in der US-Supercross-Serie. Der 32-jährige Deutsche ist erst der dritte Europäer der Geschichte, der nach Pierre Karsmakers und Jean-Michel Bayle einen US-Supercross-Titel in der Hauptkategorie einfahren konnte. Die Party danach schäumte nur so vor Emotionen, schon direkt nach dem Rennen war die Jubeltraube riesig. Vor Ort wurde noch bis tief in die Nacht gefeiert.
Nachdem die Familie – Mutter Steffi war für den Mega-Showdown aus Deutschland angereist – bereits unmittelbar nach dem Zieleinlauf in der Arena zum Jubel bereitstand, gab es später nochmals einen Auftritt für den älteren der beiden Söhne, Griffin. Der Blondschopf durfte im Suzuki-Zelt die bei Meisterschaftsgewinnen schon nahezu obligatorischen Panic-Revs am Gasgriff des Meister-Motorrads durchführen. Auch Roczen selbst schwang sich dort im Vorzelt der Progressive-Truppe nochmals in den Sattel und ließ inmitten eines Konfetti-Meeres den Hinterreifen glühen.
Anhand der Glückwünsche ist auch zu spüren, dass es wohl niemanden im Paddock gibt, der Roczen diesen Prestige-Triumph nicht gönnt. Der Deutsche mit US-Pass erhielt offizielle Gratulationen von zahlreichen Assen wie 250er-Dominator «Dangerboy» Haiden Deegan und zahlreichen anderen Top-Assen der Szene wie Travis Pastrana. Auch der unterlegene Hunter Lawrence würdigte Roczen über Social Media. Von Langzeit-Sponsor Red Bull gab es einen Goldhelm für den Champion.
Zur Erinnerung: Die Familien Roczen und Lawrence verbindet eine jahrelange Freundschaft. Die Australier Hunter und Jett bekamen zu Beginn ihrer Grand-Prix-Karriere in Europa wichtige Unterstützung von der Familie Roczen. Bei «Kickstart Kenny» schien nach seinem schweren Abflug in der Honda-Ära die Profi-Karriere am seidenen Faden. Noch heute fährt der Thüringer mit zwei stabilisierenden Spezial-Manschetten an den Handgelenken.
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