Zak Brown (McLaren): «Werden praktisch und realistisch bleiben»
Wird das McLaren-Team die Papaya-Regeln über Bord werfen, um einen 5. Titelgewinn von Max Verstappen zu verhindern? CEO Zak Brown sagt vor dem entscheidenden WM-Finale, was Sache ist.
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Die Ausgangslage ist klar: WM-Leader Lando Norris hat vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi die besten Karten, um im WM-Dreikampf gegen Titelverteidiger Max Verstappen und Oscar Piastri zu triumphieren. Doch sollte der Red Bull Racing-Star auf dem Weg sein, das Rennen zu gewinnen, muss der Brite wegen seines Vorsprungs von 12 Punkten mindestens Dritter werden, um den Gesamtsieg des vierfachen Weltmeisters zu verhindern.
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Die grosse Frage lautet: Kann er in diesem Fall auf die Schützenhilfe seines Teamkollegen Piastri zählen, der selbst nur Aussenseiter-Chancen auf die WM-Krone hat? Und bricht die Mannschaft aus Woking die eigens zum fairen teaminternen Wettkampf verfassten Papaya-Regeln, wenn sich der Fall ergeben sollte, dass Piastri als Dritter vor seinem Stallgefährten unterwegs ist? McLaren-CEO Zak Brown sagt dazu: «Wir werden die Rennen wie immer angehen, solange beide Fahrer die Chance auf den WM-Titel haben. Jetzt gerade ist es noch der Fall, da werden wir also wie gewohnt vorgehen. Sie dürfen frei gegeneinander kämpfen, aber wir werden natürlich praktisch und realistisch bleiben.»
«Wenn sich jetzt die Situation ergeben sollte, dass ein Fahrer eine deutlich bessere Chance hat, dann werden wir alles daran setzen, den Fahrer-Titel zu gewinnen. Wir haben unsere Entscheidungen im Team immer mit Blick auf die Chancengleichheit für beide Piloten getroffen. Aber wenn klar ist, dass nicht mehr Beide den Titel holen können, werden wir im Interesse des Teams handeln und versuchen, den WM-Titel zu holen», betonte der US-Amerikaner.
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