Beim 38. Grand Prix von Long Beach lieferte Will Power einmal mehr eine Meisterleistung ab. Der Penske-Pilot sparte Sprit und gewann knapp vor Simon Pagenaud.
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Von Startplatz 12 hat man in den Strassen von Long Beach nicht gerade die besten Aussichten auf Erfolg. Doch Will Power zeigte einmal mehr, warum er auch in diesem Jahr zu den Meisterschaftsfavoriten zählt. Der Australier sparte in der Schlussphase ausreichend Sprit und holte sich knapp vor Simon Pagenaud seinen zweiten Saisonsieg. Power schien zunächst auf einer 3-Stopp-Strategie unterwegs zu sein. Im Rennverlauf wechselte das Team Penske auf 2 Stopps.
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Rubens Barrichello, der nur eine Runde vor Will Power zu seinem letzten Boxenstopp kam, musste 7 Runden vor Schluss noch einmal nachtanken. Das unterstreicht die Leistung Powers. Gehörig eng wurde es am Ende dennoch. Im Rückspiegel des 31-jährigen wurde das Auto von Simon Pagenaud immer grösser. Der Rookie konnte Vollgas geben, da er mit 3 Boxenstopps erfolgreich durch das Rennen kam und so genügend Sprit im Tank hatte. Letztlich fehlte Pagenaud aber eine Runde, um Power tatsächlich noch zu kassieren. Für den Franzosen war es dennoch ein erfolgreicher Tag. Er stand zum ersten Mal auf dem Podium und liegt in der Meisterschaft auf Rang 3. Will Power führt diese nach dem dritten Saisonrennen an. Der bisherige Tabellenführer Helio Castroneves war in der letzten Kurve noch in einen Unfall verwickelt und wurde nur Zehnter. Opfer bei diesem Unfall war auch Rubens Barrichello, der Neunter wurde.
Eine Strafe aufgebrummt bekam im Ziel Ryan Hunter-Reay. In der letzten Runde drehte er im Kampf um Platz 3 Takuma Sato um. Der Japaner wurde für ein tolles Rennen nicht belohnt und nur Achter. Hunter-Reay bekam eine 30-Sekunden-Zeitstrafe und belegte damit Position 6. James Hinchcliffe erbte Platz 3. Hunter-Reay zeigte sich nach dem Manöver einsichtig und entschuldigte sich bei Sato. Den vierten Platz belegte Tony Kanaan vor J. R. Hildebrand.
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Glück im Unglück hatte in der ersten Rennhälfte Marco Andretti. Beim Versuch Graham Rahal zu überholen hob das Auto des 25-jährigen ab und flog durch die Luft. Zu einem Überschlag kam es zum Glück nicht. Andretti landete in den Reifenstapeln und musste das Rennen ebenso wie Rahal beenden. Ausgerechnet als Andretti ihn überholen wollte, zog Rahal in dessen Linie. Dadurch kam es zum Kontakt.
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