Nach der Saison 2012 war der Australier plötzlich in Richtung Heimat abgerauscht und hatte seine Karriere als beendet erklärt. Seit vergangenem Wochenende fährt er wieder Rennen.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Im Jahr 2012 war der Australier Troy Herfoss für das niederländische Team RAC-BMW in der IDM Superbike unterwegs. Der FIM Superstock 1000 Cup war das Ziel, um von dort den Sprung in die Superbike-Weltmeisterschaft zu schaffen. Doch nach einem heftigen Streit mit RAC-Besitzer Geerd Prins stand Herfoss vor dem Sachsenring-IDM-Rennen 2012 plötzlich auf der Strasse.
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Er absolvierte anschliessend noch einen IDM-Auftritt in der IDM Superbike mit dem Team Holzhauer-Racing-Promotion und wurde dort als möglicher Nachfolger für den ehemaligen Supersport-Weltmeister und IDM-Gewinner Karl Muggeridge gehandelt. Auch ein paar Rennen in der Britischen Meisterschaft standen noch auf dem Programm. Auf der Intermot 2012 einigte er sich dann mit Team Wilbers-BMW für die Superbike-Saison 2013, flog zurück nach Australien und sagte die Vereinbarung mit Benny Wilbers wieder ab. In einem offenen Brief auf seiner Internetseite führte er persönliche Gründe für diese Entscheidung an und prangerte auch die Umstände an, dass man als Fahrer trotz nachweisbarer Erfolge permanent zur Kasse gebeten werde. Rennen wolle er keine mehr fahren.
Das hat sich seit vergangenem Wochenende geändert. Mit der Unterstützung von Honda ist Herfoss auf die Rennstrecke zurück gekehrt. Nach den ersten drei Rennen beim Auftakt-Wochenende zur Swann Australasian Superbike Championship in Wakefiled rangiert Herfoss (27) auf Gesamtrang 5 und konnte unter anderem den ehemaligen Supersport-WM-Piloten Kevin Curtain (47) hinter sich lassen.
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Herfoss, der die Rückkehr in die Australische Meisterschaft ursprünglich mit seinem eigenen privaten Team geplant hatte, hat im Team Honda Racing den verletzten Josh Woods ersetzt und hat dort gezeigt, dass er auch nach einem Jahr Motorsport-Pause nichts von seinem Können eingebüsst hat.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Im Jahr 2010 war Herfoss Meister in der Australischen Supersport-Meisterschaft geworden und Dritter in der Superbike-Klasse im Jahr 2011. Von da aus ging es dann in Richtung Europa und IDM. Nach seiner Auszeit möchte er an die Erfolge in seiner Heimat wieder anschliessen.
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