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Teamkollege Jeremy Alcoba machte es als Vierter im ersten Lauf vor, was mit der Supersport-Kawasaki auf dem Balaton Circuit möglich ist. Dominique Aegerter kreuzte als Zwölfter die Ziellinie.
Nach den Plätzen 27 und 19 im freien Training und der Superpole am Freitag war Dominique Aegerter darauf gefasst, dass die Rennen auf der 4075 km langen ungarischen Piste eine Herausforderung werden würden.
Der Rohrbacher startete nicht überragend, verteidigte aber seine Position. Ab der dritten Runde begann Aegerter damit, Positionen zu gewinnen. Auch begünstigt durch vereinzelte Ausfälle kreuzte der 35-Jährige als Zwölfter die Ziellinie. Zufrieden stellt das einen zweifachen Supersport-Weltmeister nicht.
«Sicherlich war unsere Startposition keine große Hilfe, aber ich habe mein Bestes gegeben und wir sind auf Platz 12 gelandet. Wir haben nichts unversucht gelassen, um uns zu verbessern und schneller zu werden, doch wir haben immer noch ein wenig Probleme damit, das Gefühl für das Motorrad zu verbessern. Deshalb werden wir ein paar Einstellungen ändern und diese im Warm-up testen. In nur zehn Minuten wird es allerdings nicht einfach, ein Feedback zu bekommen. Trotzdem können wir hoffentlich die Situation für das Rennen verbessern, insbesondere was die Rundenzeiten angeht, um näher an die Spitzenfahrer heranzukommen.»
Vor dem Rennwochenende erhielt Kawasaki vom Weltverband FIM Zugeständnisse im Rahmen des Balance-Systems. Mit Platz 4 fuhr Aegerters Teamkollege Jeremy Alcoba prompt das bisher beste Saisonergebnis ein und verpasste das Podium nur um 0,4 sec.
«Er hat einen tollen Job gemacht», lobte Aegerter den jungen Spanier. «Wir müssen auch dort hinkommen und an der Spitze mitkämpfen. Dennoch müssen wir ruhig bleiben, denn wir wissen, dass es noch etwas Zeit brauchen wird. Ich weiß, dass wir das gemeinsam mit meiner Crew schaffen können. Vorerst arbeiten wir weiter hart daran, herauszufinden, wo und wie wir mit unserem Paket kurzfristig Fortschritte erzielen können. Am Sonntag geht es jedoch Vollgas weiter - von der ersten bis zur letzten Runde!»
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