Am kommenden Wochenende geht es in der IDM mit den ersten Rennen los. Die 600er-Klasse kann mit 29 Nennungen bereits im Vorfeld punkten. Alte Hase treten gegen Neueinsteiger an. Nummer 1 bleibt frei.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die IDM Supersport 600 ist die mittlere Kategorie in Deutschlands höchster Serie im Motorradstraßenrennsport. Spitzengeschwindigkeiten um 270 km/h sind drin. Für den IDM-Einsatz dürfen an den Serienmaschinen von Honda, Kawasaki und Yamaha eine Rennverkleidung und ein anderer Auspuff montiert werden. Änderungen an Gabel und Federbein sind ebenfalls zulässig. An der Vordergabel sind spezielle Dämpfungskits zugelassen, an der Hinterradschwinge ein anderer Dämpfer. Kit-Steuergeräte, größere Wasserkühler und noch einige weitere Details sind gegenüber der Serie erlaubt. Wie bei den Superbikes darf auch in der IDM Supersport 600 mit einem Data Recording gearbeitet werden. In diesem Jahr sind erstmals Slicks statt profilierter Trockenreifen von IDM-Ausrüster Pirelli zugelassen, wie sie auch in der Supersport-600-Weltmeisterschaft verwendet werden.
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Zwar sind die Yamaha YZF-R6 in der IDM Supersport 600 rein zahlenmäßig in der Mehrheit. Doch in der vergangenen Saison sicherte sich mit Luca Grünwald ein Kawasaki-Fahrer den Titel. Der Kampf um Grünwalds Nachfolger verspricht, ein spannend zu werden. Der kampfstarke Martin Vugrinec setzt alles daran, endlich den ersten IDM-Titel nach Kroatien zu holen. Doch als Einzelkämpfer wird er es gegen das neue Team des zweifachen IDM-Meisters Max Enderlein und des Ex-Supersport-300-WM-Piloten Jan-Ole Jähnig schwer haben. Dazu schickt das Superbike-Meisterteam Bonovo Action/MGM Racing mit Ex-WM-Pilot Patrick Hobelsberger eine starke Neuverpflichtung an den Start. Die Kawasaki-Hoffnungen mit der ZX-6R ruhen ebenfalls auf einigen Teams. Dazu zählt in dieser Saison erstmals das aus der IDM Supersport 300 bekannte Team Füsport RT Motorsports by SKM-Kawasaki, das mit dem Ex-Europameister Rob Hartog aus den Niederlanden und dem Südafrikaner Dino Iozzo in die Supersport 600 aufsteigen. Dazu hält auch Kawasaki Weber Motos mit Superbike-Fahrer Valentin Debise, der damit um gleich zwei IDM-Championate kämpfen wird, und Gabriel Noderer als einem der schnellsten deutschen Fahrer die grünen Fahnen hoch. Dazu startet mit Glenn van Straalen ein weiterer schneller Holländer auf einer ZX-6R in seine zweite IDM-Saison. Den Platz im Meisterteam Kawasaki Schnock besetzt mit dem erst 16 Jahre alten Österreicher Andreas Kofler ein Nachwuchstalent. Mit den jungen Niederländern Rick Dunnik, Colin Velthuizen und Melvin van der Vaart steigen drei schnelle Supersport-300-Fahrer jeweils auf einer Yamaha in die größere Klasse auf.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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