Nach Kawasaki-Bestzeit: Xavier Artigas für die Sportbike-WM zuversichtlich
Mit der Bestzeit beim Test der Sportbike-WM in Portimão setzte Xavi Artigas ein Ausrufezeichen. Kawasaki scheint bei der Vorbereitung der ZX-6R 636 gute Arbeit geleistet zu haben.
Mit acht Motorrädern rüstet Kawasaki die zweitgrößte Gruppe an Piloten in der neuen Sportbike-WM aus, mehr hat nur Yamaha in der Startaufstellung (12). Im Fall von Kawasaki wird mit der ZX-6R 636 in der Supersport- und Sportbike-Serie dasselbe Motorrad eingesetzt.
Offenbar aber schon, denn beim offiziellen Test in Portimão sorgte Xavi Artigas für die schnellste Zeit. Der Spanier im belgischen Team Moto Tuning Mol ließ sich eine Zeit von 1:48,894 min notieren und lag damit hauchdünn vor Suzuki-Pilot Ferre Fleerackers. Insgesamt dominierte Kawasaki mit fünf Motorrädern in den Top-10.
Vorteil für den 22-Jährigen: Artigas kennt die ZX-6R aus der italienischen Supersport-Serie (Gesamtzweiter 2025) und von einem Gaststart in der Weltmeisterschaft.
«Ich spüre weniger Leistung, das Chassis ist das aber das gleiche», erzählte Artigas. «Das Fahrerlager kenne ich von meinen Wildcard-Einsätzen im letzten Jahr, und letztes Jahr habe ich mit MTM Kawasaki als Trainer und im Bereich Datenanalyse zusammengearbeitet. Ich kenne das Fahrerlager gut, aber wir werden sehen, wie es im Laufe der Saison läuft. Ich bin ziemlich zuversichtlich, gut zu starten, und habe ein gutes Gefühl.»
Bleiben die Kräfteverhältnisse wie beim Portimao-Test?
Ob die Kräfteverhältnisse über die Saison so sein werden wie beim Test, lässt sich kaum vorhersagen. Denn die Balance zwischen den verschiedensten Motorrädern wird regelmäßig überprüft und ggf. angepasst. Bei Artigas überwiegt der Optimismus.
«Wenn man in eine neue Saison startet, ist der Titel das Ziel – aber in dieser Kategorie weiß man das nicht so genau. Es gibt viele Leistungsstufen. Man weiß nichts über die anderen Motorräder und Teams, aber ich bin ziemlich zuversichtlich», betonte der Kawasaki-Pilot. «Das Hauptziel ist es, zu gewinnen. Wir werden von Rennen zu Rennen arbeiten. Momentan sieht es gut aus, dann werden wir weitersehen.»
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