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Starker Zweiter im Beinahe-Heimrennen: Morelli jubelt über erstes WM-Podium

Marco Morelli nutzt den Neustart in Goiania clever und fährt erstmals aufs Podium der Moto3-WM. Nach Grip-Problemen vor dem Abbruch drehte der Aspar-Pilot beim Sprint richtig auf.

Moto3

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Marco Morelli hat beim turbulenten Moto3-Rennen in Goiania eindrucksvoll sein Potenzial unter Beweis gestellt. Der Aspar-Pilot, der von Startplatz 5 ins Rennen gegangen war, lag beim Abbruch zunächst nur auf Rang 7, profitierte jedoch vom Neustart und kämpfte sich im verkürzten Sprint über fünf Runden bis auf Platz 2 nach vorne. Im Ziel fehlten ihm lediglich 0,143 Sekunden auf Teamkollege Maximo Quiles.

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Der Rennabbruch erwies sich dabei als entscheidender Wendepunkt für den Youngster. «Beim Neustart war ich ziemlich stark. Vor der roten Flagge habe ich mich nicht wirklich wohl gefühlt. Ich hatte viele Probleme mit dem Grip am Hinterreifen und war nicht wirklich zuversichtlich», schilderte Morelli. «Ich habe am Anfang versucht zu pushen, aber ab der dritten Runde hatte ich keinen guten Grip mehr und habe Positionen verloren.»

Die Unterbrechung spielte ihm letztlich in die Karten: «Sagen wir, ich hatte ein bisschen Glück auf meiner Seite. Die rote Flagge hat alles verändert. Mit dem anderen Reifen war es für mich besser. Ich hatte die Geschwindigkeit, die ich das ganze Wochenende gezeigt habe – und das konnte ich im Rennen auch beweisen.» Im zweiten Lauf konnte er diesen Speed konsequent umsetzen und sich nach vorne arbeiten.

Trotz der verbesserten Bedingungen blieb die Ausgangslage schwierig, denn Morelli musste den Neustart von Rang 7 aufnehmen. «Das macht das Überholen natürlich schwieriger, weil es so wenige Runden waren. Aber ich habe es geschafft», erklärte er. «Ich habe versucht, Maximo einzuholen. Ich habe ihn auch eingeholt, aber man muss dann auch noch vorbeigehen – und das ist der schwierige Teil.»

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Spannendes Duell der Aspar-Teamkollegen

Ein Angriff auf den Teamkollegen war durchaus geplant: «Ja, auf jeden Fall. Wenn ich die Situation gehabt hätte, hätte ich es versucht. Aber ich hatte sie nicht, weil er auch sehr schnell war. Ich glaube, wir waren die Einzigen, die konstant in den 1:26er-Zeiten unterwegs waren. Ich bin niedrige 26 gefahren – das war ein starkes Rennen von uns.»

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Am Ende überwog die Freude über den Erfolg deutlich. «Ich bin unglaublich glücklich. Mein erstes Podium in dieser Meisterschaft, in meiner ersten kompletten Saison», sagte Morelli. «Seit Thailand haben wir einen großen Schritt gemacht. Wenn wir so weitermachen, wird das richtig gut.»

Besonders emotional war das Ergebnis für ihn, weil er mit Teamkollege Quiles einen Aspar-Doppelerfolg feierte: «Er ist ein Fahrer auf sehr hohem Niveau, und ich freue mich, mein erstes Podium mit ihm zu teilen. Es ist hier fast wie ein Heimrennen für mich, deshalb ist es noch spezieller. Ich möchte es meiner Familie widmen, besonders meinem Vater, denn diese Woche war Vatertag – auch wenn ich mir natürlich einen Sieg gewünscht hätte.»

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25

02

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Daniel Muñoz

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26

+1,226

1:21,959

20

03

18

Manuel González

Liqui Moly Dynavolt Intact GP

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Liqui Moly Dynavolt Intact GP

26

+3,916

1:22,076

16

04

11

Alex Escrig

Forward Racing

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Forward Racing

26

+4,497

1:22,026

13

05

80

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CFMOTO Aspar Team

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CFMOTO Aspar Team

26

+8,652

1:21,987

11

06

28

Izan Guevara

Pramac Racing

Izan Guevara

Pramac Racing

26

+8,778

1:21,937

10

07

14

Tony Arbolino

Fantic Racing

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Fantic Racing

26

+9,683

1:22,111

9

08

95

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Red Bull KTM Ajo

26

+11,198

1:22,091

8

09

13

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SpeedRS Team

26

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1:22,386

7

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