Erster Coup mit 29 Jahren: Kacper Woryna Speedway-GP-Sieger und WM-Leader
60 Jahre nachdem sein Großvater WM-Bronze eroberte, gewann Kacper Woryna in Landshut seinen ersten Speedway-Grand-Prix. Ein sehr besonderer Moment, wie auch Champion Bartosz Zmarzlik attestierte.
«An den ersten Sieg, der immer etwas sehr Besonderes ist, wird man sich noch lange erinnern und Kacper hat diesen verdient», lobte Weltmeister Bartosz Zmarzlik seinen Landsmann Woryna, der nach zwei Wildcard-Einsätzen in den Jahren 2016 und 2022 nun erstmals voll im Grand Prix fährt.
«Ich hatte definitiv nicht erwartet zu gewinnen, auch wenn wir natürlich hart dafür arbeiten, dass wir in die Lage kommen, um auch auf diesem Level zu siegen. Speedway ist ein so dynamischer Sport, wo auch mal unerwartete Dinge passieren», erklärte der Sieger des Deutschland-GP in Landshut, der auch nicht in Panik verfiel, als er im 14. Lauf ins Startband fuhr und ausgeschlossen wurde. «Dinge passieren, vielleicht passte da im Moment die Konzentration nicht und ich werde daraus lernen. Wenn so etwas geschieht, muss man einfach weitermachen.»
Woryna behielt die Nerven, holte hinter Patryk Dudek in seinem letzten Vorlauf die nötigen zwei Punkte, setzte sich im ersten Last-Chance-Qualifier gegen die Australier Jack Holder, Jason Doyle und Brady Kurtz durch und stand damit sensationell im Finale. Woryna qualifizierte sich im vergangenen Jahr über den Challenge in Holsted für die 2026er-WM-Serie, ihm mangelt es auch nicht an Selbstvertrauen: «Ich wusste, was ich als Fahrer kann und hatte das Gefühl, dass ich in den Grand Prix gehöre. Man bekommt aber nichts geschenkt. Es ist sehr besonderes für mich, 60 Jahre nach dem Medaillengewinn meines Opas jetzt im GP zu sein.»
Lambert und Bewley ließen Woryna eine Lücke
Im Finale in der OneSolar-Arena, wo Woryna vom übriggebliebenen dritten Startplatz losmusste, wurde ihm zunächst einmal nichts geschenkt. Dan Bewley und Robert Lambert kamen als Erste aus der Startkurve, doch die Briten ließen in der Zielkurve eine Lücke offen, die Woryna nutzte und sich Ende der ersten Runde an die Spitze des Feldes setzte. Von da an ließ sich der Pole nicht mehr überrumpeln und
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