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Speedway-GP Landshut: Dan Bewley war der Mann des Tages – bis zum Finale

Dan Bewley war über das gesamte Speedway-Wochenende in Landshut fast nicht zu stoppen. Nur Kacper Woryna konnte den Engländer im Grand Prix schlagen –ausgerechnet in dem Lauf, als es darauf ankam.

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Mit dem britischen Team gelang Dan Bewley am 1. Mai souverän der Einzug ins Finale des Speedway-World-Cups. Bereits da bewies der Engländer, der schon im Vorjahr den Grand Prix in Landshut auf dem Podium abgeschlossen hatte, dass ihm das Oval in der OneSolar-Arena liegt. Im Qualifying für den GP-Auftakt legte er am 2. Mai nach und fuhr mit 16,320 sec die schnellste Zeit vor Robert Lambert, Bartosz Zmarzlik und Kacper Woryna. Jenes Quartett stand schließlich auch am späten Abend im GP-Finale und kämpfte um den Tagessieg.

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Dan Bewley war souverän und spektakulär

Bewley holte Sieg um Sieg, besonders spektakulär war sein Triumph im 19. Lauf, obwohl seine Finalteilnahme und die erste Startplatzwahl bereits feststanden. Nachdem der 26-Jährige zunächst nur auf dem letzten Platz lag, schnappte er sich Leon Madsen und kassierte auf dem Zielstrich auch noch Andzejs Lebedevs und Jack Holder. «Es ist besser, mit Vollspeed außen lang zu fahren, anstatt langsam zu sein, so habe ich die Chance beim Schopf gepackt», schilderte Bewley, den auch die ein oder andere Rille wenig störte. «Ich fühlte mich gut auf der Strecke, die etwas ruppig war, aber mir hat das nichts ausgemacht. Eigentlich war da auch nur ein größeres Loch an der Einfahrt in die Zielkurve, aber sonst war die Bahn in Ordnung. In den ersten Läufen war es noch etwas zu nass und am Ende des Rennens war es wie immer, sodass die Fahrer dann auch mehr riskiert haben.»

Da Bewley ungeschlagen ins Tagesfinale ging und seine Siege in überragender Manier eingefahren hatte, war er der Favorit auf den GP-Sieg – bis ihm Kacper Woryna einen Strich durch die Rechnung machte. Nach dem Start führte Bewley mit Landsmann Robert Lambert das Feld an, doch Ende der ersten Runde zog der Pole vorbei und siegte. «Ich kam vom ersten Startplatz gut weg, bin in der ersten Kurve ganz innen geblieben, dann kam Kacper mit Geschwindigkeit an. Das ist dennoch ein guter Auftakt in die Saison und ich schaue voraus auf die kommenden Rennen.»

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