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24h Le Mans 2023: Die Hyperpole einmal näher erklärt

Die besten acht Startplätze in den drei Klassen Hypercar, LMP2 und GTE Am werden bei den 24h Le Mans seit 2020 in der sogenannten Hyperpole vergeben. SPEEDWEEK.com erklärt, wie die Session funktioniert.

Le Mans

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Der Le-Mans-Veranstalter ACO (Automobile Club de l’Ouest) hat sich Ende 2019 eine Idee ersonnen, wie die Qualifikation zu den 24h von Le Mans mehr Spektakel erhalten soll. In diesem Zusammenhang wurde die sogenannte "Hyperpole" erdacht, die bei der 2020er Ausgabe des großen Langstreckenklassikers erstmals Anwendung fand. Auch 2023 wird die Hyperpole wieder über die Pole-Position entscheiden. Die Session startet am heutigen Donnerstag (8. Juni 2023) um 20:00 Uhr.

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Bis inklusive 2019 gab es in Le Mans jeweils drei zweistündige Sessions (eine am Vorabend und zwei am Abend), die über die Startaufstellung entschieden hatten. Meistens wurden die schnellsten Runden direkt zu Beginn der zweiten Abendsession am Donnerstag gefahren. Dann hatte die Strecke ordentlich Grip und die Sicht war ebenfalls noch recht gut, da erst im Laufe der Abendsession die Dunkelheit über die Strecke hereinzog.

Bei bis zu 62 startenden Rennwagen war jedoch nicht gewährleistet, dass alle eine freie Strecke haben würden, um eine schnelle Runde ohne Verkehr absolvieren zu können. Das ist bei der Hyperpole nun anders. Das Prozedere ist ganz einfach erklärt: Am Mittwoch fand bereits eine Qualifikation statt. Die acht bestplatzierten Fahrzeuge pro Klasse zogen in die Hyperpole ein.

Die Startplätze ab Position stehen seit der Qualifikation vom Mittwoch also bereits fest - und die besten Plätze pro Klasse werden dann gleich in der Hyperpole ausgefahren. Bei nur 24 Autos (acht pro Klasse) auf dem 13,626 Kilometer langen 'Circuit de la Sarthe' ist die Wahrscheinlichkeit einer Runde ohne Verkehr recht hoch. Während der Session darf nur ein Pilot pro Auto antreten. In der GTE-Am-Klasse gilt eine Zusatzregel, denn der jeweilige Bronze-Fahrer muss die Hyperpole bestreiten.

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Die Reifenwahl ist für die Hypercar-Session ist freigestellt. Aller Voraussicht nach werden die Teilnehmer somit die jeweils weichste Reifenmischung auswählen. Jedem Auto stehen für die Hyperpole acht Reifen zur Verfügung (von der Theorie her also zwei Sätze.) Zudem gilt es zu beachten, dass die Fahrzeuge während der Session nicht nachgetankt werden dürfen. Außerdem gilt: Sobald ein Auto einmal in die Garage geschoben wurde, darf es während der Hyperpole-Session nicht mehr aus der Garage raus.

Diese Hypercars sind in der Hyperpole dabei

Toyota #7 - Conway/Kobayashi/López

Toyota #8 - Buemi/Hirakawa/Hartley

Ferrari #50 - Fuoco/Molina/Nielsen

Ferrari #51 - Pier Guidi/Calado/Giovinazzi

Porsche #5 - Cameron/Christensen/Makowiecki

Porsche #75 - Nasr/Jaminet/Tandy

Cadillac #2 - Bamber/Lynn/Westbrook

Cadillac #3 - Dixon/Bourdais/van der Zande

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