Marcel Schrötter (Kalex): Reifenproblem, aber Top-10
Nach dem Ende des ersten Moto2-Testtages in Jerez ärgerte sich Marcel Schrötter über einen defekten Dunlop-Hinterreifen. Doch er betonte: «Abgesehen vom Reifenproblem war alles positiv.»
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Weiterlesen
Werbung
Marcel Schrötter hielt am Dienstag in Jerez ein Reifenproblem zurück, doch der Bayer schaffte es mit 0,7 sec Rückstand trotzdem in die Top-10. Nach dem Ende des ersten Testtages ärgerte sich Schrötter jedoch über den defekten Dunlop-Hinterreifen, denn dieser kostete das Intact-Team wertvolle Zeit.
Werbung
Werbung
"Eigentlich war der Testtag in Ordnung. Wir begannen am Morgen auf alten Reifen vom letzten Test. Doch nach fünf oder sechs Runden setzte Nieselregen ein. In der zweiten Session machte es uns der stärkere Wind schwieriger, aber ich war noch weiter mit diesem Reifensatz unterwegs. Der Hinterreifen hatte dann über 30 Runden drauf. Am Ende fuhr ich nochmal eine 1:43,6 min. Für diese Bedingungen und die kurze Zeit auf der Strecke war das in Ordnung." Nach dem Reifenwechsel kam es dann zu Problemen. "Als wir dann neue Reifen aufzogen, erlebten wir Schwierigkeiten. Wir fuhren zwei oder drei Runs, wussten aber nicht, was wirklich los ist. Bevor wir das Motorrad komplett umgebaut hätten, haben wir dann einen neuen Reifen ausprobiert. Dann war ich sofort schneller. Dieser eine Reifen hat uns die Session ruiniert, denn ich fuhr etwas verkrampft, weil ich mich mit dem neuen Reifen nicht steigern konnte. Ich fuhr dann zu aggressiv und machte Fehler. Nach dem Wechsel des Reifens blieben mir nur noch zehn Minuten, aber es hat ab der ersten Runde viel besser geklappt. Wir waren einigermaßen dabei. Vielleicht wäre mehr möglich gewesen, wenn wir nicht so viel Zeit verloren hätten. Das war nicht optimal, aber das kommt immer noch ab und zu vor. Im Großen und Ganzen war der Tag in Ordnung. Abgesehen vom Reifenproblem war alles positiv."
Wie sieht dein Plan für den zweiten Testtag aus? "Wir müssen das im Team nochmal besprechen, denn wir wollten schon während der letzten Session ein paar Sachen ausprobieren. Aber das war durch die Bedingungen nicht möglich. Mir fehlte heute das Gefühl am Vorderrad. Das war ein Punkt, an dem wir auch beim letzten Test gearbeitet haben. Das Hauptproblem ist momentan noch, wieder das Vertrauen zur Front zu finden. Dafür brauchen wir Zeit, das geht nicht in zwei Runden", weiß Schrötter.
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Weiterlesen
1. Francesco Bagnaia (Kalex) 1:42,443 min 2. Iker Lecuona (KTM) +0,248 sec 3. Romano Fenati (Kalex) +0,332 4. Alex Márquez (Kalex) +0,347 5. Lorenzo Baldassarri (Kalex) +0,387 6. Xavi Vierge (Kalex) +0,411 7. Luca Marini (Kalex) +0,491 8. Miguel Oliveira (KTM) +0,529 9. Sam Lowes (KTM) +0,568 10. Marcel Schrötter (Kalex) +0,776 11. Jorge Navarro (Kalex) +0,800 12. Mattia Pasini (Kalex) +0,913 13. Héctor Barberá (Kalex) +0,931 14. Danny Kent (Speed Up) +1,005 15. Steven Odendaal (NTS) +1,053 16. Fabio Quartararo (Speed Up) +1,090 17. Brad Binder (KTM) +1,109 18. Joe Roberts (NTS) +1,208 19. Remy Gardner (Tech3) +1,328 20. Bo Bendsneyder (Tech3) +1,419 21. Eric Granado (Suter) +1,454 22. Khairul Idham Pawi (Kalex) +1,521 23. Andrea Locatelli (Kalex) +1,719 24. Dominique Aegerter (KTM) +2,017 25. Tetsuta Nagashima (Kalex) +2,099 26. Stefano Manzi (Suter) +2,107 27. Jules Danilo (Kalex) +2,755 28. Zulfahmi Khairuddin (Kalex) +3,275
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.