Deutschland: Corona-Testpflicht für Reiserückkehrer
Das Reisen wird Corona-bedingt wieder mühsamer: So soll in Deutschland die Testpflicht für Rückkehrer aus den Risikogebieten – darunter Aragón und Katalonien – noch in dieser Woche in Kraft treten.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
Weiterlesen
Werbung
Durch die erhöhte Reisetätigkeit steigen die Corona-Infektionszahlen in vielen Ländern und Gebieten wieder schneller an, die Angst vor einer zweiten Welle wächst. In Deutschland können sich deshalb bereits seit Samstag alle Einreisenden innerhalb von 72 Stunden nach der Ankunft auch ohne Krankheitsanzeichen kostenlos testen lassen. Für Reiserückkehrer aus den offiziell eingestuften Risikogebieten soll zudem noch im Laufe dieser Woche eine Testpflicht eingeführt werden. Dies bekräftigte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im "Morgenmagazin" bei ARD. Einen genauen Termin nannte Spahn zwar noch nicht, er versichert aber: "Wir haben erste Entwürfe". Diese müssten jedoch mit den Ländern abgestimmt werden.
Werbung
Werbung
Tritt die Pflicht erst einmal in Kraft, müssen sich die betroffenen Rückkehrer innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise testen lassen. Zu den Testkapazitäten in Deutschland erklärte Spahn, dass nun bis zu 1,2 Millionen Tests pro Woche durchgeführt werden könnten. "Es wird im Moment etwa die Hälfte abgerufen", ergänzte der Gesundheitsminister. Was vor allem dem GP-Tross – und damit der deutschen Intact GP-Truppe, dem PrüstelGP Team oder Moto3-Teamteilhaber Peter Öttl (Husqvarna Max Racing Team) Sorgen macht: Die aktuelle Liste der Risikogebiete, die das Robert Koch-Institut veröffentlicht, beinhaltet unter anderem die spanischen Regionen Aragón, Katalonien und Navarra.
Zur Erinnerung: Nach dem Doppel-Event in Jerez sollen von den noch ausstehenden zwölf Grand Prix der Motorrad-WM deren fünf auf spanischem Boden stattfinden (Barcelona am 27. September, Aragón am 18. und 25. Oktober sowie Valencia am 8. und 15. November).
Werbung
Werbung
Da auch die Superbike-WM nach dem Neustart in Jerez noch drei weitere Meetings in Spanien plant, sind auch Sandro Cortese, Philipp Öttl, Patrick Hobelsberger, Max Kappler, Jan-Ole-Jähnig und Chris Stange immer wieder unter den Spanien-Heimkehrern, dazu das KTM-Freudenberg-Team und einige Leute aus dem BMW-Werksteam.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
Weiterlesen
Der Motorrad-GP-Kalender 2020 (Stand 31.7.)
08. März: Doha/Q (ohne MotoGP) 19. Juli: Jerez (GP von Spanien) 26. Juli: Jerez (GP von Andalusien) 09. August: Brünn (GP von Tschechien) 16. August: Spielberg (GP von Österreich) 23. August: Spielberg (GP der Steiermark) 13. September: Misano (GP San Marino e Della Riviera di Rimini) 20. September: Misano (GP Emilia Romagna e Della Riviera) 27. September: Barcelona-Catalunya (GP Catalunya) 11. Oktober: Le Mans (GP von Frankreich) 18. Oktober: Aragón (GP von Aragonien) 25. Oktober: Aragón (GP von Teruel) 08. November: Valencia (GP von Europa) 15. November: Valencia (GP Comunitat Valenciana) 22. November: Portimão (GP Portugal) Ersatzlos gestrichen: 22. März: Buriram/TH 19. April: Termas de Río Hondo/AR 31. Mai: Mugello/I 21. Juni: Sachsenring/D 28. Juni: Assen/NL 12. Juli: KymiRing/FIN 30. August: Silverstone/GB 18. Oktober: Motegi/J 25. Oktober: Phillip Island/AUS 01. November: Sepang/MAL 15. November: Texas/USA
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.