George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
Nach einer wirklich guten und lehrreichen, aber auch anstrengenden ersten Saisonhälfte kam die vierwöchige Pause in der Moto3-Weltmeisterschaft gerade recht. Nachdem ich mich ein paar Tage ausgeruht hatte, stieg ich mit meinem Trainingsplan wieder in den gewohnten Trainingsrhythmus ein.
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Um nicht ganz das Gefühl fürs Motorradfahren zu verlieren, ging ich mit meinem Papa Peter, der gleichzeitig auch als Manager, Data-Recording-Techniker und so weiter agiert, ein paar mal zum Motocrossen. Die nahe gelegene Club-Motocrosspiste bot uns dafür ein perfektes Trainingsgelände. Es hat sehr viel Spaß gemacht und war auf jeden Fall ein gutes Training für die rutschige Strecke in Indianapolis. Mit meinem Trainer Franz Dietzinger habe ich ein Koordinationstraining erstellt. Dieses spezielle Training sollte mir helfen, sanfter auf meiner Kalex-KTM zu agieren und weniger Unruhe ins Fahrwerk zu bringen. Ich denke, dass dies auf einem Moto3-Motorrad sehr wichtig ist.
Da das Wetter fast jeden Tag super war, blieb ich dem Fitnessstudio fern und fuhr sehr oft Mountainbike und Rennrad. Es gibt eigentlich keine Alm, auf der ich mit meinem Ghost-Rennrad nicht oben war... Auch das Rossfeld habe ich mit dem Rennrad erfolgreich bezwungen.
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Die ersten Fahrstunden für den Autoführerschein habe ich auch schon erfolgreich hinter mich gebracht. Es macht sehr viel Spaß, und der Audi A4 schiebt auch ordentlich an!
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Natürlich fand sich auch Zeit für mein Hobby, den Modellsport. Auf der Clubstrecke in Nussdorf nahe Salzburg fand am 21. Juli das zweite Rennen zum Alpencup statt. Dort ging ich in der Klasse Verbrennerfahrzeuge im Maßstab 1/10 an den Start. In den drei Vorläufen, die für die Startaufstellung entscheidend waren, konnte ich mich als Vierter qualifizieren.
Nach einem eher verhaltenen Start im Finale arbeitete ich mich Schritt für Schritt nach vorne und konnte zum Schluss den dritten Rang einfahren. Mein besonderer Dank geht an Gerhard Kandelhart, der als Helfer einen guten Job erledigt hat. Am vergangenen Wochenende habe ich zum zweiten Mal am Feldkirchner Triathlon teilgenommen. Der hat bei uns Tradition und feierte sein 20. Jubiläum. Nach meinen Klassensieg im Vorjahr belegte ich in dieser Saison in der Klasse bis 18 Jahre den zweiten Rang.
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Jetzt freue ich mich, dass es am Freitag in Indy endlich wieder los geht. Ich hoffe, dass ich auf dem Level vom Sachsenring aufbauen und mich weiter verbessern kann.
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