John McPhee ließ sich von der Ungewissheit durch die teilweise feuchte Strecke in Argentinien nicht beirren. Er kämpfte sich durch das Feld und verschaffte Peugeot die ersten WM-Punkte.
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Auf der langsam abtrocknenden Strecke von Termas de Rio Hondo flog John McPhee nahezu durch das Feld und machte bereits in der ersten Runde fast 20 Positionen gut, nachdem er von Position 28 gestartet war. Nach 21 Runden überquerte der Schotte aus dem Team Peugeot MC SAXOPRINT die Ziellinie als Siebter.
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Somit fuhr McPhee die ersten Punkte für die Zweitmarke von Mahindra in der Moto3-Weltmeisterschaft ein. Mit neun Zählern belegt er nun WM-Rang 13. "Ich bin wirklich glücklich über dieses Rennen und natürlich darüber, die ersten Punkte für dieses neue Projekt geholt zu haben. Das macht mich ein bisschen stolz. Ein großes Dankeschön an alle im Team und natürlich an alle Leute bei Peugeot und Mahindra für die neuen Teile an diesem Rennwochenende, die das Bike weiterentwickelt haben. Das war sicherlich eine große Hilfe." Doch Mahindra und Peugeot müssen weitere Fortschritte erzielen, um auch unter normalen Bedingungen konkurrenzfähig zu sein. "Wir müssen den nächsten Schritt machen und mehr Beschleunigung und einen besseren Speed finden. Aber insgesamt hatten wir ein gutes Rennen. Mein Start war wirklich großartig, doch die erste Runde war noch besser. Ich habe so viele Leute überholt, um an die Spitzengruppe heranzukommen und das hat perfekt funktioniert. In einer wirklich schnellen Gruppe zu sein, war so wichtig, weil du mit diesem Bike zwar leicht an ihnen dranbleiben kannst, aber es ist nicht möglich auf eine Gruppe aufzuholen, wenn du alleine fährst. Die Bedingungen waren das ganze Rennen lang schwierig, aber ich blieb bis zur Ziellinie sitzen. Es macht sehr viel Spaß, wenn man weiß, dass man in der Lage ist, um gute Plätze zu kämpfen. Ich bin überglücklich."
Der erfahrene Franzose Alexis Masbou erlebte erneut ein enttäuschendes Rennen und blieb mit Platz 21 punktelos. "Ehrlich gesagt, gibt es nicht viel über mein Rennen zu berichten. Ich bin definitiv nicht glücklich darüber. Ich konnte von Anfang an nicht härter pushen und unglücklicherweise war ich nicht in einer schnellen Gruppe, um Positionen gutzumachen. Das ganze Wochenende war schwierig und das Rennen hat erneut gezeigt, dass wir noch immer nicht stark genug sind. Besonders mein Bike ist zu langsam. Das ganze Team und alle involvierten Leute in diesem Projekt arbeiten intensiv, um jedes Mal Lösungen für unsere Probleme zu finden. Aber momentan liefert uns auch die bestmögliche Lösung nicht die Ergebnisse, die wir erreichen wollen. Argentinien ist abgehakt, ich blicke bereits auf das nächste Rennen."
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