Christian Korntner ist Leiter des Moto3-Projekts bei KTM. Im Rahmen des IRTA-Tests in Jerez sprach er mit SPEEDWEEK.com über die Schwächen, die dort ans Tageslicht kamen.
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Beim IRTA-Test in Jerez stand mit Nicolò Bulega am Ende ein KTM-Pilot an der Spitze, doch er lag nur 0,106 sec vor Honda-Fahrer Aron Canet, mit Jorge Martin folgte ein weiterer Honda-Pilot. Auf Platz 4 überraschte Jakub Kornfeil mit der Peugeot-Maschine vor Romano Fenati (Honda). Zweitschnellster KTM-Pilot war Marcos Ramirez auf Platz 6. Vier KTM-Piloten schafften es in die Top-10.
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Vor allem von Bo Bendsneyder aus dem Team Red Bull KTM Ajo, der Platz 11 belegte, hatte sich KTM-Moto3-Projektleiter Christian Korntner mehr erwartet. "Der erste Tag in Jerez war etwas schwierig für uns, obwohl wir bei den privaten Tests zuvor schon eine gute Basis gefunden haben. Bei den sehr warmen Bedingungen in Jerez hat es aber sehr lange gedauert, bis wir das richtige Setting für die Vorderradgabel gefunden haben. Wir mussten das Bike erst in die richtige Balance bringen und dann die perfekte Abstimmung für die Gabel finden. Wir hadern jedoch noch ein bisschen mit der Dämpfung bei gewissen Piloten. Nicolò Bulega war aber ausgezeichnet unterwegs. Am ersten Tag konzentrierten wir uns nicht auf Zeiten, sondern auf Longruns. Mitte des zweiten Tages haben wir angefangen zu pushen. Es zeigte sich, dass Bulega wieder ganz vorne mitmischt. Bendsneyder haben wir eigentlich auch ganz vorne erwartet, aber da funktionierten manche Sachen noch nicht perfekt." "Wir fanden Schwachpunkte in der Dämpfung, der ganzen Hydraulik und Dynamik. Bei den heißen Bedingungen konnten wir den Grip nicht richtig nutzen. Wir hatten große Schwierigkeiten, die Zeiten zu erreichen, die wir bei den Tests zuvor schon vorgelegt haben – bei schlechteren Bedingungen", berichtete Korntner.
Wie sehen KTMs Pläne für den zweiten IRTA-Test der Klassen Moto3- und Moto2 in Katar aus, der am Freitag beginnt? "Sand auf der Strecke, dieses Problem haben wir dort immer. In der Nacht lässt zudem der Grip rasant nach, wir müssen dafür sorgen, dass wir wieder Vertrauen in die Front finden – bei kühleren Bedingungen. Doch das spielt uns in die Karten. Der erste Test in Jerez bei niedrigeren Temperaturen lief für uns auch besser. Also habe ich für den Test in Katar keine großen Sorgen."
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Die kombinierte Moto3-Zeitenliste aller drei Testtage:
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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1. Nicolò Bulega (KTM) 1:46,232 min 2. Aron Canet (Honda) +0,106 sec 3. Jorge Martin (Honda) +0,183 4. Jakub Kornfeil (Peugeot) +0,241 5. Romano Fenati (Honda) +0,254 6. Marcos Ramirez (KTM) +0,274 7. Gabriel Rodrigo (KTM) +0,287 8. Juanfran Guevara (KTM) +0,321 9. Joan Mir (Honda) +0,459 10. John McPhee (Honda) +0,560 11. Bo Bendsneyder (KTM) +0,574 12. Darryn Binder (KTM) +0,581 13. Tony Arbolino (Honda) +0,741 14. Philipp Öttl (KTM) +0,744 15. Lorenzo Dalla Porta (Mahindra) +0,758 16. Niccolò Antonelli (KTM) +0,820 17. Andrea Migno (KTM) +0,841 18. Enea Bastianini (Honda) +0,843 19. Ayumu Sasaki (Honda) +0,925 20. Fabio Di Giannantonio (Honda) +1,089 21. Adam Norrodin (Honda) +1,203 22. Albert Arenas (Mahindra) +1,270 23. Tatsuki Suzuki (Honda) +1,277 24. Marco Bezzecchi (Mahindra) +1,300 25. Kaito Toba (Honda) +1,320 26. Jules Danilo (Honda) +1,424 27. Livio Loi (Honda) +1,462 28. Nakarin Atiratphuvap (Honda) +1,850 29. Maria Herrera (KTM) +1,990 30. Manuel Pagliani (Mahindra) +2,129 31. Patrik Pulkkinen (Peugeot) 3,678
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