Le Mans, FP2: Highsider von Kent, Bestzeit für Martin
Zum zweiten Moto3-Training war der Bugatti Circuit in Le Mans wieder völlig nass. Wildcard-Pilot Danny Kent führt die Zeitenliste bis zu einem heftigen Crash an.
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Bei nasser Strecke rückten die Moto3-Piloten um 13:10 Uhr zu ihrer zweiten Trainingssession am Freitag in Le Mans aus. Der verletzte Philipp Öttl aus dem Team Südmetall Schedl GP Racing gibt nach seinem schweren Sturz in Jerez und einer Operation am linken Schlüsselbein sein Comeback.
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26 Minuten vor Schluss lag VR46-KTM-Pilot Nicolò Bulega vor Moto3-Rückkehrer Danny Kent. Bald wurde er von Gabriel Rodrigo, Kent und Tatsuki Suzuki verdrängt. Philipp Öttl ging bei diesen Bedingungen kein unnötiges Risiko ein und verweilte noch in der Box. Halbzeit: Nicolò Bulega lag mit 1:54,813 min an der Spitze vor Niccolò Antonelli aus dem Team Red Bull KTM Ajo, der 0,102 sec einbüßte. Dahinter folgten Andrea Migno (KTM), Gabriel Rodrigo (KTM), Ayumu Sasaki (Honda) und WM-Leader Joan Mir (Honda). Adam Norrodin stürzte, wie auch Tony Arbolino aus dem Team von Paolo Simoncelli.
In der Gesamtwertung liegt Joan Mir aus dem Leopard-Team vor dem Moto3-Rennen in Le Mans neun Punkte vor Romano Fenati, 15 vor Jorge Martin und 25 vor John McPhee. Die Top-6 der Gesamtwertung sind auf Honda-Bikes unterwegs. Der bisher beste KTM-Pilot ist Andrea Migno auf dem siebten WM-Rang.
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13 Minuten vor Schluss rückte auch der angeschlagene Philipp Öttl aus.
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Wildcard-Pilot Danny Kent, der sich beim Austin-GP vom deutschen Moto2-Team Kiefer Racing trennte, setzte sich wieder an die Spitze: 1:53,295 min. Damit lag er 0,185 sec vor Tatsuki Suzuki.
Kent legte erneut Sektor-Bestzeiten vor, doch in Kurve 9 wurde er per Highsider von seiner KTM geschleudert. Er klemmte unter seiner KTM fest, konnte sich jedoch schnell befreien. Auch Gabriel Rodrigo stürzte in der neunten Kurve. John McPhee landete ebenfalls im Kies, er lag nur auf Platz 24. Honda-Pilot Jorge Martin, der 2016 in Brünn im Regen mit der Mahindra Platz 2 erreichte, verdrängte Kent von Rang 1. Martin legte eine 1:52,716 min vor und war damit ganze 0,579 sec schneller als KTM-Pilot Kent. Auf Platz 3 folgte Niccolò Antonelli (KTM) +0,631 sec vor Tatsuki Suzuki (Honda) +0,764 sec, Fabi Di Giannantonio (Honda) +0,837 sec, Nicolò Bulega (KTM) +1,006 sec, Marcos Ramirez (KTM) +1,159 sec und Marco Bezzecchi (Mahindra) +1,178 sec. Philipp Öttl landete auf dem 28. Platz mit 2,8 sec Rückstand.
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