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Moto3

Kolumne

Le Mans: Solider Start, Verbremser, Platz 15

Inzwischen kenne ich das Problem, das mich in diesem Jahr behindert. Ich denke beim Fahren zu viel nach, darunter leidet die Konzentration.

Im Artikel erwähnt

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Le-Mans-GP: Philipp Öttl vor Tonucci, Sissis und Landsmann Grünwald
Le-Mans-GP: Philipp Öttl vor Tonucci, Sissis und Landsmann Grünwald
Foto: Weisse
Le-Mans-GP: Philipp Öttl vor Tonucci, Sissis und Landsmann Grünwald
© Weisse

Die Anreise zum GP den France in Le Mans war gleich wie im letzten Jahr. Zuerst flogen wir am Dienstag von München direkt nach Paris, von dort aus fuhren wir mit dem Leihwagen nach Le Mans. Die Fahrzeit betrug nur zwei Stunden.

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Am Dienstagabend trafen wir dann auf die restlichen Interwetten-Teammitglieder aus dem Moto-2-Team von Tom Lüthi. Wir gingen dann noch in den "Buffalo Grill", um etwas zu essen.

Am Mittwoch war dann geplant, dass wir die Box einräumen. Dies gestaltete sich allerdings schwierig, da unsere Hebebühne den Geist aufgegeben hatte. Nun mussten wir Werkzeugkisten, Motorräder und Stellwände durch eine kleine Tür im Auflieger tragen. Nachdem wir aber auch diese Hürde geschafft hatten, konnten meine Mechaniker Alex und Jörg anfangen, meine Kalex neu aufzubauen.

Am Donnerstag ging ich dann mit Jonas Geitner, der in Le Mans am Samstag am Spanischen Moto3-Meisterschaftslauf teilnahm, auf die Strecke, um sie ihm zu zeigen.

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Am Donnerstagabend hatte ich dann noch eine Besprechung mit meinem Team. Die Ergebnisse von Jerez wurden noch einmal im Detail durchgegangen.

Am Freitag setzten wir die neue Arbeitsweise ein. In den ersten beiden Trainingssessions war ich noch etwas zu aggressiv unterwegs und brachte damit Unruhe ins Motorrad.

Am Samstag fuhr ich dann schon besser und konnte mit alten Reifen noch gute Rundenzeiten fahren. Im Qualifying wollte ich nur noch etwas diese Fahrtechnik weiter feilen. Dies gelang mir aber nicht perfekt. Ich fuhr einfach wieder etwas zu aggressiv. Im Moment habe ich beim Langsamfahren Probleme; beim Schnellfahren und Sauberfahren habe ich hingegen kaum Schwierigkeiten.

Im Rennen hatte ich in Le Mans einen soliden Start und eine gute erste Runde; ich konnte mich in einer Gruppe festbeissen, die um die Punkteplätze kämpfte. Doch ein Verbremser zum Schluss verhinderte einen bessere Platzierung als den 15. Platz.

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In Le Mans habe ich meine Leistung von Jerez bestätigt. Das war mir sehr wichtig. In den nächsten Rennen möchte ich mich weiter Schritt für Schritt steigern.

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