George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Die in der Schweiz bei Suter Racing Technology gebaute Moto3-Maschine Mahindra MGP3O ist ein Erfolgsmodell. In der WM konnten mit dem Team Italia FMI und CIP zwei neue Kunden hinzu gewonnen werden, 2014 sind deshalb acht Piloten auf den Bikes der Marke aus Indien unterwegs. Bisher waren es das Werksteam und Ambrogio Racing gewesen, das 2013 zur Saisonmitte quasi intern von Suter-Honda auf Mahindra wechselte.
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Die Expansion geht aber noch weiter: Neu treten die Inder auch in der prestigeträchtigen Spanischen Moto3-Meisterschaft offiziell an. Das Team TMR Competicion wird mit zwei MGP3O und unter dem Namen "Mahindra TMR Competicion" an den Start gehen. Den ersten Kontakt mit der hochklassigen Nachwuchsserie gab es aber schon 2013: Luca Amato trat bei einigen Rennen im Stylobike-Team mit einer Mahindra an, gleich beim Debüt hatte sie der Bergisch Gladbacher auf die Pole-Position gestellt. Mahindra TMR schickt den Spanier Albert Arenas (17) und den Italiener Stefano Manzi (15) ins Rennen. Arenas war letztes Jahr bei Stylobike Teamkollege von Amato, erreichte aber trotz des Sieges in Albacete lediglich Gesamtrang 11. Manzi schloss 2013 den Red Bull Rookies Cup als Gesamtdritter ab (viermal Platz 2) und gilt in dieser Nachwuchsserie in der kommenden Saison als einer der Titelanwärter. Der Teenager gewann ausserdem ein Rennen in der Italienischen Meisterschaft.
Die Inder hoffen, in Spanien auf ähnlichen Erfolg wie in der Italienischen Moto3-Meisterschaft, in der Andrea Locatelli (jetzt GP-Neuling im Team Italia) letztes Jahr auf Mahindra den Titel holte.
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"Wir waren in diesem Winter sehr beschäftigt", stellte Mahindra-Racing-CEO Mufaddal Choonia fest. "Die starken Auftritte der MGP3O in der WM haben das Interesse angekurbelt, es wird grossartig sein, in Katar acht Mahindra auf der Startaufstellung zu sehen. Das Programm in Spanien mit Mahindra-TMR ist eine gute Gelegenheit, noch mehr Daten zu sammeln. Das wird für die Entwicklung hilfreich sein. Wir haben in Italien den Konstrukteure- und den Fahrertitel gewonnen, ich hoffe, dass wir das in Spanien wiederholen können."
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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