Maria Herrera (KTM): «Geringes Gewicht ein Problem»
«Ich wiege weniger als die Jungs, ich muss es mehr nach vorne bringen, damit die Gabel richtig arbeitet. Das ist ein Problem für mich», erklärte Maria Herrera nach Platz 31 am Mittwoch in Jerez.
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Nach der durchwachsenen Saison 2016 unterzeichnete Maria Herrera für 2017 einen Ein-Jahres-Vertrag mit dem spanischen Argiñano & Ginés Racing Team (AGR). Herrera erlebte eine turbulente Zeit. Nach der Trennung vom LaGlisse-Team übernahm ihr Vater die Kosten für ein eigenes Team in der Saison 2016. Auf dem Sachsenring im Juli erlitt Herrera dann jedoch einen Bruch des linken Arms, in Sepang ging nach einem Sturz das Schlüsselbein entzwei. Mit nur sieben Punkten belegte sie den 31. WM-Rang.
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Am ersten Tag es offiziellen IRTA-Tests in Jerez belegte die Spanierin mit ihrer KTM nur den 31. Rang der Zeitenliste mit ganzen 3,061 sec Rückstand auf die Spitze. "Am Morgen fühlte ich mich mit der Front schlecht, ich erlebte große Probleme. Doch das besserte sich, als wir mehrere Settings ausprobierten. Ich wurde schneller, aber mit den immer höheren Temperaturen bekam ich wieder Probleme mit dem Grip am Hinterrad und auch mit der Front. Noch schlimmere als am Morgen. Am zweiten Tag will ich natürlich schneller sein und mehr mit Blick auf die Rennen testen", erklärte Herrera. Auch in der ersten Moto3-Session am Donnerstagmorgen kam sie nicht über Platz 30 hinaus. Für Herrera ist es der zweite Test 2017 mit der neuen KTM. "Die neue KTM ist besser. Mit dem neuen Chassis kann ich später bremsen. Mir gefällt es besser als im letzten Jahr. Ich wiege weniger als die Jungs, ich muss es mehr nach vorne bringen, damit die Gabel richtig arbeitet. Das ist ein Problem für mich. Aber das Team arbeitet gut, ich bin happy mit ihnen."
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