Sandro Cortese machte beim Meeting in Misano einen weiteren Schritt in Richtung WM-Titel. Während Maverick Vinales nur Fünfter wurde, erkämpfte sich der Deutsche den Sieg.
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Im Getümmel der ersten Kurven kamen vier Piloten zu Sturz, unter anderem auch Giulian Pedone (CH/Honda), der daraufhin die Box ansteuerte. Nur eine Runde später war auch für Jack Miller (AUS/Honda) das Rennen vorbei. Die Sturzorgie setzte sich fort, als sich erneut drei Piloten Gehege kamen.
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An der Spitze hatte mittlerweile Lokalmatador Fenati das Kommando übernommen, aber auch der Italiener konnte sich auf seiner Heimstrecke nicht aus dem Staub machen. Vinales arbeitete sich schnell auf Position 8 nach vorne. Die Top-10 blieben dicht beieinander und fighteten innerhalb nur zwei Sekunden um jeden Meter Asphalt. Nach und nach konnte sich aber Fenati von seinen Verfolgern, nur Cortese konnte sich mit Mühe am Hinterrad des Italieners halten. Nach 10 von 13 Runden hatten die beiden auf den drittplatzierten Salom ein Polster von einer Sekunde.
In Runde 12 ging erneut Cortese in Führung – eine schlechte Entscheidung: Nur eine Runde später war der WM-Leader die Führung wieder los und das mühsam erarbeitete Polster war verschwunden. Gleichzeitig bezog Vinales auf Position 5 Lauerstellung.
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In der zweiten Rennhälfte bröckelte die Spitzengruppe auseinander. Sissis hatte als Zehnter bereits 3,3 sec Rückstand und auch Miguel Oliveira (POR/Honda) und Nicolo Antonelli (I/Honda) hatten den direkten Anschluss nach vorne verloren. Als Siebter mit 1,5 sec Rückstand hatte auch Jonas Folger reichlich Mühe, dran zu bleiben.
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Drei Runden vor Schluss setzte sich Cortese wieder auf Position 1 und profitierte vom durcheinander hinter ihm. In der letzten Runde wurden die Ellbogen ausgefahren: Cortese, Salom, Fenati, Vinales und Alex Rins (E/Honda) machten die Podestplätze unter sich aus. Entschlossen schlug Cortese alle Türen zu und fuhr seinen dritten Saisonsieg ein. Luis Salom und Romano Fenati sicherten sich die weiteren Podestplätze. Maverick Vinales lag in der letzten Runde bereits auf Platz 2, fuhr aber nur als Fünfter über den Zielstrich. Weinend vor Enttäuschung verkroch sich der 17-Jährige in der Box. Jonas Folger wurde am Ende Sechster.
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