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Schrötter mit ERC trotz Schmerzen bestes BMW-Team: «Nicht weit vom Podium»

Marcel Schrötter überzeugte bei seinem ersten 24-Stunden-Rennen mit Platz 4. Trotz Schmerzen und Problemen kämpfte sich der Deutsche stark durch – und kratzte mit ERC Endurance am Podium.

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Marcel Schrötter hat beim Saisonauftakt der Langstrecken-WM 2026 in Le Mans ein starkes Debüt gefeiert. Gemeinsam mit dem Team ERC Endurance fuhr der Deutsche bei seinem ersten 24-Stunden-Rennen auf einen beeindruckenden vierten Platz – und verpasste das Podium nur knapp.

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Für den 33-Jährigen stand vor allem eines im Vordergrund: das Rennen überhaupt zu beenden. «Ich bin glücklich damit, mein erstes 24-Stunden-Rennen gut überstanden zu haben und es sogar erfolgreich beendet haben», erklärte Schrötter. «Allein schon das Überqueren der Ziellinie nach einer so langen Distanz ist ein Erfolg für sich.»

Rückenschmerzen: Marcel Schrötter quälte sich durch die 24 Stunden

Dass es am Ende sogar Rang 4 und damit das beste Ergebnis eines Privatteams sowie aller BMW-Teams wurde, unterstreicht die starke Leistung des ERC-Teams. Schrötter ordnete das Resultat dennoch realistisch ein: «Es muss dabei fairerweise erwähnt werden, dass das BMW-Werksteam viel Pech hatte.»

Über die gesamte Renndistanz hinweg überzeugte Schrötter nicht nur fahrerisch, sondern auch kämpferisch. Besonders körperlich wurde das Debüt zur Herausforderung: «Mein Rücken war nach drei oder vier Stunden sehr verspannt. Ein Muskel im unteren Rückenbereich hatte sich komplett verkrampft.» Trotz zunehmender Schmerzen biss der Deutsche auf die Zähne: «Ich musste mit enormem Kraftaufwand fahren. Vor allem gegen Ende des Rennens wurden die Schmerzen immer schlimmer.»

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Den Fokus verlor er dabei jedoch nie: «Ich habe einfach nur versucht, meine Stints mit einer ordentlichen Pace zu absolvieren und das Motorrad heil an meine Teamkollegen zu übergeben.» Für die Zukunft kündigte Schrötter bereits Anpassungen an: «Ich werde versuchen, meinen Rücken besser darauf vorzubereiten.»

Kosteten Elektronikprobleme den dritten Platz?

Neben den körperlichen Strapazen hatte das Team auch mit technischen Herausforderungen zu kämpfen. «In der Nacht hatten wir einige kleinere elektronische Probleme. Wir mussten zwar nicht an die Box, haben aber an Motorleistung eingebüsst», berichtete Schrötter. Der Zeitverlust von bis zu eineinhalb Sekunden pro Runde kostete letztlich eine noch bessere Platzierung: «Wir hatten das Team, das später Dritter wurde, bereits überholt. Das war ein bisschen ärgerlich.»

Trotzdem zog Schrötter ein positives Gesamtfazit und verwies auf eine der wichtigsten Lehren im Langstreckensport: «Bei einem 24-Stunden-Rennen sind es nicht immer die schnellsten Teams, die vorne ins Ziel kommen, sondern diejenigen mit den wenigsten Fehlern und Problemen.»

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Besonders zufrieden zeigte sich der Bayer mit seiner Qualifying-Leistung, bei der er als schnellster Fahrer seines Teams überzeugte – und das ohne spezielle Qualifyer-Reifen: «Ich denke, angesichts dieser Tatsache habe ich eine ziemlich solide Leistung gezeigt und bei einigen Leuten einen starken Eindruck hinterlassen.»

Nach einem «unglaublich anstrengenden Event», das gleichzeitig «viel Spaß» gemacht habe, blickt Schrötter bereits nach vorne. Sein Dank gilt dem gesamten Team: «Ein riesiges Dankeschön an das gesamte Team, insbesondere an meine Teamkollegen für die großartige Teamarbeit.» Mit diesem Einstand hat Schrötter eindrucksvoll gezeigt, dass er auch in der Langstrecke angekommen ist – und künftig ein ernstzunehmender Faktor im Kampf um Topresultate sein kann.

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