Moto3-Saison 2023: 28 Fahrer kämpfen um den WM-Titel
Im nächsten Jahr werden 28 Talente aus 14 Teams um die WM-Krone in der Moto3 kämpfen. Sechs Teams werden von KTM beliefert, fünf von Honda. Jeweils zwei Fahrer werden auf GASGAS, Husqvarna und CFMOTO Gas geben.
Vielen Moto3-Spitzenteams suchten wochenlang nach Topfahrern und Sieganwärtern, denn viele Talente haben es eilig, in die Moto2-WM aufzusteigen.
Das betraf unter anderen die Top-3 der Moto3-WM 2022: Weltmeister Izan Guevara, den das GASGAS Aspar Team in die Moto2-Klasse befördert, und seinen bisherigen Teamkollegen Sergio Garcia, der ins Moto2-Team von Sito Pons geht. Deshalb hat Aspar mit dem letztjährigen Red Bull-Rookies-Cup-Sieger David Alonso und Ryusei Yamanaka zwei neue Moto3-Fahrer verpflichtet.
Der WM-Dritte Dennis Foggia übernimmt 2023 in der Moto2-Klasse im Italtrans Racing Team den Platz seines Landsmanns Lorenzo Dalla Porta. Sepang-Sieger John McPhee wird dann mit 28 Jahren für die Moto3 zu alt sein, für die Moto2- und Supersport-WM hat er bisher keinen Vertrag bekommen.
Da KTM 2020 die WM mit Albert Arenas gewonnen hat, 2021 Acosta auf KTM triumphierte und 2022 die baugleichen GASGAS-Motorräder aus der Pierer-Gruppe die WM beherrschten, hält sich der Andrang von Honda-Teams im nun 28 Fahrer starken Feld in Grenzen.
Das QJMotor Avintia Racing KTM Team, das mit Elia Bartolini und Nicola Carraro antrat, bekommt 2022 keine Startplätze mehr. Vor einem Jahr sperrten Gresini und Petronas Sprinta ihre Moto3-Teams zu, deshalb kamen Vision Track und MT Helmets-MSi (mit KTM) damals neu in die WM.
Das Joint Venture zwischen Max Biaggi und Peter Öttl ging mit der Saison 2022 zu Ende. Der Bayer schließt sich mit seinem Husqvarna-Werksteam in der Moto3-WM 2023 dem Liqui Moly-Intact-Rennstall an und bringt zwei starke Fahrer mit – den WM-Vierten Ayumu Sasaki und das niederländische Talent Colin Veijer. Die Mannschaft aus Memmingen wird auch in der Moto2-Klasse (Lukas Tulovic, Darryn Binder) unter dem Markennamen Husqvarna Motorcycles fahren, aber bei Kalex bleiben.
Peter Öttl jubelte in Sepang erstmals über einen Doppelsieg seines Teams – durch McPhee und Sasaki. 2023 möchte er um den Titel fighten, denn der Japaner ist sehr konstant und schnell geworden. "Auch Collin Veijer traue ich einiges zu. Ich habe ihn schon zwei Jahre lang beobachtet", schilderte der Bayer.
Die PrüstelGP CFMOTO-Mannschaft trennt sich von Carlos Tatay (
Red Bull-KTM-Ajo wird 2023 Deniz Öncü (bisher bei Tech3) einsetzen und den Junioren-Weltmeister und Red Bull-Rookies-Cup-Champion José Antonio Rueda. Red Bull-Tech3-KTM-Teamchef Hervé Poncharal nimmt die Talente Dani Holgado und Filippo Farioli unter seine Fittiche.
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