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Moto3-Thriller: Piqueras triumphierte in Barcelona

Wieder ging ein extrem spannungsreiches Moto3-Rennen über die Bühne. Am Ende standen mit Angel Piqueras und Jose Antonio Rueda wieder die besten Piloten der Konkurrenz vorne. Honda verpasste den ersten Sieg knapp.

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Zum Auftakt des GP-Sonntags auf dem Circuit de Catalunya brachten sich die 26 Piloten der Moto3 in Position. Zum 15. Schlagabtausch des Jahres rollte Leopard-Honda-Pilot David Almansa auf Startplatz. Almansa ist bereits der zehnte Fahrer, der sich 2025 die beste Ausgangslage gesichert hatte. Deutlich vertrauter mit Reihe 1 – Joel Kelso und der WM-Zweite Angel Piqueras auf den Positionen 2 und 3.

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Mit Intact-Pilot David Munoz, Adrian Fernandez und dem WM-Führenden Jose Antonio Rueda freuten sich die Fans in Catalunya über eine rein spanische zweite Reihe. Dahinter die Rookie-Reihe mit Intact-Youngster Guido Pini, Ajo-Pilot Alvaro Carpe und dem Sieger des letzten Rennens, Maximo Quiles.

Die Bedingungen für das Moto3-Match im Norden Spaniens hätten nicht besser sein können: 25 Grad, leichte Bewölkung und ein laues Lüftchen über der 4,66 km langen GP-Piste.

Mit zwei Honda in den ersten beiden Reihen war der eine Fragen vor dem Rennstart, ob es dem Piloten der japanischen Moto3-Maschine erstmals in dieser Saison gelingen würde, die scheinbar unbezwingbare KTM-Meute zu besiegen. Uneinigkeit herrschte bei Piloten in Sachen Hinterreifen. Während sich Spitenreiter Rueda für eine softe Mischung entschieden hatte, griffen etliche Konkurrenten zum mittelharten Slick.

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Als die Ampel auf Grün sprang, sah es zunächst blendend für die Leopard-Mannschaft aus, denn David Almansa setzte seine Startposition in eine Führung um. Noch besser weggekommen war Rookie Quiles, der seine Aspar-CFMOTO von Startplatz 9 auf Rang 4 getrieben hatte. Jose Antonio Rueda kam souverän ins Rennen und entschied sich früh, seine Long-Lap-Strafe abzusitzen, die er im Training für langsames Fahren auf der Ideallinie aufgebrummt bekommen hatte. Rueda setzte den Zeitpunkt clever – die Nummer 99 kam am Ende einer elfköpfigen Führungsgruppe zurück auf die Piste.

Mit der schnellsten Rennrunde unterstrich der WM-Spitzenreiter aus der Red Bull-Mannschaft von Ajo-Motorsport. Während sich Quiles vor Piqueras auf Position 2 geschoben hatte, umrundete Almansa den Circuit souverän als Führender. Hoffnung machte sich auch die von Peter Öttl gemanagte Intact-GP-Mannschaft mit Munoz und Pini auf 4 und 5. Ebenfalls Teil der vordersten Front: Piqueras, Fernandez, die beiden Aussies Kelso und Roulstone sowie Honda-Asia-Pilot Furusato.

Mitte des Rennens über 18 Runden wuchs die Spitzengruppe weiter an, denn der nach seiner schweren Verletzung erstmals wieder aktive Luca Lunetta hatte Yamanaka, Perrone und Ogden mit herangezogen. Eingangs 8 lagen damit 15 Piloten binnen 1,7 Sekunden.

Rueda hatte kein Interesse, es auf ein spätes Glücksspiel ankommen zu lassen. Der klare WM-Spitzenreiter hatte sich zu diesem Zeitpunkt wieder bis auf Platz 6 vorgearbeitet. In Runde 9 die erste gelbe Flagge, nachdem Jacob Roulstone seine Tech3-KTM neben der Piste abstellen musste. Noch im gleichen Umlauf stürzte Rookie Cormac Buchanan aus dem Rennen.

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Zeitgleich attackierte der furiose Rueda weiter. Der Spanier schnappte sich Piqueras, Munoz, Quiles und erstmals auch David Almansa. Rookie Quiles leistete sich dann einen Fehler, ging weit und fiel durch den großen Umweg aus der Spitzengruppe.

Mit Rueda an der Spitze zog das Tempo weiter an und "nur" noch zehn Fahrer flogen wie an einer Perlenkette aufgezogen die über ein Kilometer lange Zielgerade herunter. Einen sensationellen Auftritt zeigte dabei MSi-Pilot Yamanaka. Vom letzten Startplatz losgefahren (ebenfalls nach einer Bummelstrafe) lag der Japaner fünf Runden vor Schluss an vierter Stelle.

Drei Runden vor der Flagge sah es nach Vorentscheidung aus, denn Rueda war es gelungen, sich 0,3 sec von Piqueras abzusetzen, doch die Flucht gelang nicht und so warfen sich zehn Racer gemeinsam in die Schlussrunde. Den besten Windschatten sicherte sich Angel Piqueras. Der WM-Zweite bog als Erster ab und verteidigte die Führung meisterhaft bis zum Zielstrich.

Bis zur letzten Kurve sah Taiyo Furusato als Zweiter aus, doch Rueda schnappte sich den Japaner auf den letzten Metern. Pole-Setter David Almansa wurde Vierter vor Teamkollege Fernandez. Das Intact-Duo konnte im Finale die Plätze 6 mit Pini und Munoz auf 9 ins Ziel bringen.

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Einmal mehr ein hartes Rennen erlebte Noah Dettwiler. Der Schweizer verpasste als 21. trotz einer guten zweiten Rennhälfte WM-Punkte.

Angel Piqueras verkürzte mit seinem Sieg auf WM-Spitzenreiter Rueda, doch mit Platz 2 und weiter 64 Punkten Vorsprung betrieb der Ajo-Held bestmögliche Schadensbegrenzung.

Ergebnisse Moto3 Barcelona, Rennen (7. September):

1. Angel Piqueras (E), KTM, 18 Runden in 32:40,243 min

2. Jose Antonio Rueda (E), KTM, +0,081 sec

3. Taiyo Furusato (J), Honda, +0,156

4. David Almansa (E), Honda, +0,229

5. Adrian Fernandez (E), Honda, +0,542

6. Guido Pini (I), KTM, +0,587

7. Joel Kelso (AUS), KTM, +0,773

8. David Munoz (E), KTM, +1,216

9. Ryusei Yamanaka (J), KTM, +1,240

10. Valentin Perrone (ARG), KTM, +1,289

11. Luca Lunetta (I), Honda, +4,973

12. Maximo Quiles (E), KTM, +5,005

13. Alvaro Carpe (E), KTM, +5,067

14. Scott Ogden (GB), KTM, +8,197

15. Marcos Uriarte (E), KTM, +17,124

16. Riccardo Rossi (I), Honda, +18,135

17. Marco Morelli (E), Honda, +18,167

18. Ruche Moodley (ZA), KTM, +19,079

19. Dennis Foggia (I), KTM, +19,505

20. Nicola Carraro (I), Honda, +20,330

21. Noah Dettwiler (CH), KTM, +24,386

22. Eddie O’Shea (GB), Honda, +27,245

23. Stefano Nepa (I), Honda, +31,955

24. Arbi Aditama (IDN), Honda, +58,381

– Cormac Buchanan (NZ), KTM, 9 Runden zurück

– Jacob Roulstone (AUS), KTM, 9 Runden zurück

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WM-Stand nach 15 von 22 Rennen:

1. Rueda, 270 Punkte. 2. Piqueras 206. 3. Quiles 168. 4. Munoz 163. 5. Carpe 149. 6. Kelso 132. 7. Furusato 103. 8 Almansa 101. 9. Fernandez 100. 10. Perrone 98. 11. Yamanaka 97. 12. Foggia 81. 13. Lunetta 68. 14. Pini 61. 15. Ogden 42.

Konstrukteurs-WM:

1. KTM, 375 Punkte. 2. Honda 185.

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