Noah Dettwiler (20.): «Es war ein einsames Rennen»
Nach einem Problem am Start musste Noah Dettwiler (CIP Greenpower Team) beim Moto3-Rennen in Portimão dem Feld hinterherjagen. Dennoch zog der Schweizer im Anschluss eine positive Bilanz.
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Für Noah Dettwiler glich das Moto3-Wochenende auf dem "Autodrómo Internacional do Algarve", ähnlich wie das Racing auf der Piste selbst, einer Achterbahnfahrt. Nach soliden Trainingssitzungen folgte im Qualifying ein folgenschwerer Fehler.
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"Das Qualifying ist leider in die Hose gegangen, da wir im Team einen Strategiefehler gemacht haben. Daraufhin ist unsere Taktik letztlich nicht aufgegangen", kommentierte der Schweizer die Situation, die ihn ans Ende des Starterfeldes verbannte. Denn Dettwiler schaffte es nicht, vor Ablauf der Zeit den Zielstrich zu überqueren, wodurch er keine gezeitete Runde fuhr. Das ärgerte den 18-Jährigen besonders, denn: "Das Wochenende lief bis dahin gut, denn in den Trainings hatten wir ein positives Gefühl." Der nächste Rückschlag folgte in der Startaufstellung, als die KTM des Moto3-Piloten am Start plötzlich den Dienst quittierte: "Ich habe mich für das Rennen gut vorbereitet gefühlt. Als ich jedoch den Gang einlegen und losfahren wollte, ist mein Bike plötzlich ausgegangen."
Der Schweizer bekam seine KTM wieder zum Laufen und jagte anschließend dem Feld hinterher. Im Rennverlauf überholte er aus eigenerer Kraft immerhin zwei Fahrer und kam schließlich 42,061 sec hinter Rennsieger Daniel Holgado (GASGAS) als 20. ins Ziel. "Ich hatte eine ordentliche Pace. Mit einem guten Start hätte ich in der Gruppe um Platz 13 kämpfen können", hielt Dettwiler fest. "Leider war es aufgrund des Startproblems ein recht einsames Rennen. Dennoch konnte ich einige Informationen sammeln. Positiv war außerdem, dass ich auch allein eine gute Pace gehalten habe."
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