George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
Weiterlesen
Werbung
Philipp Öttl ist Zehnter der Moto3-WM, bei den letzten vier Rennen der Moto3-Saison 2017 will sich der KTM-Pilot noch steigern. In Spielberg glänzte er in dieser Saison bereits als Zweiter, in Misano wurde er Vierter. Für 2019 ist der Aufstieg in die Moto2-WM vorgesehen.
Werbung
Werbung
Philipp, du wirst 2018 deine sechste Moto3-WM-Saison bestreiten. Wenn du irgendwann in die MotoGP-WM kommen willst, musst du durch die Moto2-Klasse zügiger durchmarschieren. Du wirst im Mai 22. Mit 30 brauchst du dich als Rookie nicht mehr blicken zu lassen? Ja, auf jeden Fall. In der Moto2 musst du genauso wie in der Moro3 schauen, dass du vorne dabei bist... Normal brauchst du dort auch wieder zwei, drei Jahre, bis du ganz vorne mitfahren kannst und konstant bist.
Aber zuerst müssen wir uns auf die Moto3 konzentrieren. Dann kommt zuerst noch die Moto2. Es sei denn, ich mache es so wie der Miller, der auf die Moto2 verzichtet hat...
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
Weiterlesen
Es war auch schon mehrmals im Gespräch, dass du im Moto3-Team einen Teamkollegen bekommst. Hättest du das befürwortet?
Ja, so etwas hätte ich mich auf jeden Fall interessiert. Vor einem Jahr hätte mich auf jeden Fall Romano Fenati interessiert, denn ich war mir ziemlich sicher, dass er schneller gewesen wäre als ich. Das ist das einzige, was mich interessiert hätte: Einen Teamkollegen zu haben, der schneller ist als ich. Denn von dem kannst du am meisten lernen. Als einziger Fahrer in unserem Team kann ich mich halt nur mit mir selber vergleichen, mit meinen Vorjahres-Ergebnissen. Das ist kein Problem, aber es kann manchmal ein Nachteil sein. Doch KTM hat einen sehr guten Support. Mein technischer Berater von KTM ist der gleiche wie der von Antonelli und Bendsneyder. Der sagt mir dann schon immer, wo ich im vergleich zu den anderen besser bin und in welchen Kurven ich Zeit verliere und wo ich mich steigern muss. Wenn ich Fragen habe, kann ich mich immer dort erkundigen... Du bist 21 Jahre alt, machst aber auf Social Media deutlich weniger als die meisten deine gleichaltrigen Kollegen. Konzentrierst du dich lieber aufs Rennfahren?
Werbung
Werbung
Ich habe Facebook und Instagram. Wenn ich noch mehr hätte, zum Beispiel Twitter und so weiter, damit kenne ich mich nicht so aus... Es gibt viele, die jeden Tag was posten und fast alle paar Minuten. Mir ist das nicht so wichtig. Ich poste am Rennwochenende von jedem Tag etwas. Und vielleicht etwas davor und vielleicht ein- oder zweimal, wenn ich unter der Woche zum Radlfahren gehe. Das sollte reichen. Wenn sich die Leute für mich interessieren, dann folgen sie mir. Wenn sie es nicht tun, dann halt nicht.
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.