Mit seinem zweiten Grand-Prix-Sieg gelang Raul Fernandez (Red Bull KTM Ajo) ein würdiger Abschied aus der Moto3-WM. Im nächsten Jahr steigt der junge Spanier in die Moto2-WM auf.
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Mit seiner Trainingsbestzeit vor Jeremy Alcoba (Kömmerling Gresini) und Ayumu Sasaki (Red Bull KTM Tech3) unterstrich Raul Fernandez, dass er sich mit dem "Autódromo Internacional do Algarve" in Portimão bestens zurechtfand. Zum sechsten Mal in dieser Saison sicherte sich der Red Bull KTM Ajo-Pilot in der Moto3 die Pol-Position.
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Die gute Ausgangslage nützte der 20-jährige Spanier zu einem überlegenen Start-Ziel-Sieg. Wie von der Tarantel gestochen stürmte er Richtung erste Kurve und konnte sich bereits in der ersten Runde einen Vorsprung auf seine Verfolger herausholen, den er im Laufe des Rennens auf über fünf Sekunden ausbauen konnte. Sein zweiter Grand-Sieg innerhalb von wenigen Wochen brachte das Ausnahmetalent noch an die vierte Stelle der WM-Wertung. Wäre Fernandez, dessen Saisonstart etwas holprig verlief, etwas früher in Schwung gekommen, hätte er wohl noch ein gewichtiges Wörtchen bei der Vergabe des WM-Titels mitreden können.
"Der Sieg in meinem letzten Moto3-Rennen macht mich glücklich", erklärte Fernandez beim Sieger-Interview. "Es ist ein perfekter Saisonabschluss. Mit zwei Rennen mehr im Kalender hätte ich sicher noch um den Weltmeistertitel kämpfen können. Es freut mich, dass ich mich von Wochenende zu Wochenende verbessern konnte."
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Für seinen Teamkollegen Kaito Toba, der wie Fernandez das Team Red Bull KTM Ajo verlassen wird, gab es beim Saisonfinale für den 15. Platz noch einen WM-Zähler. Der junge Japaner, der nächstes Jahr an der Seite des Österreichers Maximilian Kofler für CIP Green Power fahren wird, schloss die WM mit 41 Punkten an der enttäuschenden 18. Stelle ab.
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