Weltmeistersohn Remy Gardner war schon auf dem Weg zu Testfahrten für die Spanische Meisterschaft in Portimaõ, als er das Angebot erhielt, den Sepang-GP zu bestreiten.
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Auf Phillip Island trat Remy Gardner, Sohn des 500-ccm-Weltmeisters Wayne Gardner, als Wildcard-Pilot in der Moto3-Klasse an. Am Freitag und Samstag überzeugte der 16-Jährige mit den Plätzen 23 im FP2 und 24 im Qualifying mit 1,4 sec Rückstand auf die Spitze.
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Am Sonntag ging Remys Maschine vor der Aufwärmrunde aus und ließ sich nicht mehr starten. Dies hatte einen Start aus der Boxengasse zur Folge. Zu allem Übel verpennte der zuständige Marshall den Start und ließ Gardner erst mit zwölf Sekunden Verspätung losfahren. Nun jagte er dem Feld mit 28 Sekunden Rückstand hinterher. "Ich war natürlich sehr verärgert, aber ich konnte die Situation nicht ändern. Es war ohne Windschatten jedoch nicht möglich, schneller als 1:38er-Zeiten zu fahren. Das war viel langsamer als meine persönliche Bestzeit an den Tagen zuvor." Diese lag bei 1:37,472 min. Doch Gardner holte auf und belegte am Ende 26 vor Ramos und Simpson. "Als ich den letzten Fahrer sah, hatte ich wieder einen Anhaltspunkt. Trotzdem war es für mich eher wie ein Test über eine Renndistanz als ein wirkliches Rennen. Ohne den Nachteil vom Start hätte ich mich aber viel besser platzieren können", weiß Gardner.
Die Wiedergutmachung folgte jedoch auf dem Fuß. Remy befand sich bereits auf dem Weg nach Portimaõ zu Testfahrten der CEV, als er erfuhr, dass er den verletzten Eric Granado im Calvo-Team auf der Werks-KTM ersetzen darf. Die Rennstrecke von Sepang ist Neuland für Gardner.
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