Nach dem Skandal von Misano 2018 bekam Romano Fenati auf der Snipers-Honda in der Moto3-WM 2019 eine neue Chance, aber die Erfolgserlebnisse ließen auf sich warten – bis zum Spielberg-GP.
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Den "myWorld Motorrad Grand Prix von Österreich" wird das VNE Snipers Team nicht so schnell vergessen: Romano Fenati und Tony Arbolino bescherten dem italienischen Rennstall um Teamchef Mirko Cecchini einen Doppelsieg. Vor allem für Moto3-Rückkehrer Fenati war der insgesamt elfte GP-Sieg seiner nicht immer skandalfreien Karriere ein echter Befreiungsschlag.
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2016 war Fenati – ebenfalls in Spielberg – noch von seinem ehemaligen Moto3-Team Sky VR46 suspendiert worden. Unfreiwillig in die weltweiten Schlagzeilen schaffte es der Italiener aber vor allem im Vorjahr, als er im Moto2-Rennen von Misano Stefano Manzi in die Bremse griff. Die Karriere des 23-Jährigen stand vor dem Aus, aber Cecchini gab dem Moto3-Vizeweltmeister von 2017 eine neue Chance. Vor dem Triumph in Spielberg hatte Fenati in der laufenden Saison allerdings erst vier Top-10-Plätze gesammelt, sein bestes Ergebnis war bis zum Sonntag Rang 4 auf dem Sachsenring.
Auf dem Red Bull Ring zeigte der Moto3-Rückkehrer bereits am Samstag mit der schnellsten Zeit im Qualifying auf, er startete aber nicht von der Pole-Position sondern von Platz 2 – weil er zu den 16 Fahrern gehörte, die mit einem Grid-Penalty belegt wurden. Zum ersten Mal seit dem 26. August 2017 in Silverstone stand er aber wieder in der ersten Startreihe. Darauf ließ er seinen ersten Sieg seit dem Japan-GP am 15. Oktober 2017 folgen.
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"Wir haben diesen Sieg so sehr gewollt und ihn hier zu holen, auf einer Strecke, wo ich nie ein Podium geschafft hatte – dazu noch die Pole-Position, das war großartig. Wir haben in der Box gut gearbeitet. Dieses Ergebnis widme ich meiner Familie, meinen Freunden, dem Team und allen, die mir in diesen zwei schwierigen Jahren zur Seite gestanden sind. Am Sonntag durften wir keinen Fehler machen, ich bin mit Herz gefahren", verriet Fenati.
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