Sasaki (Husqvarna): Platz 2 in Japan und in der WM
An seinem Heimrennen in Motegi holte sich Ayumu Sasaki nach hartem Fight Platz 2 und liegt nun auf dem 2. WM-Rang. Sein deutsches Team Liqui Moly Husqvarna Intact führt die Teamwertung an.
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Für den Star des Teams Liqui Moly Husqvarna Intact, Ayumu Sasaki, war der Japan Grand Prix in Montegi eines der wichtigsten Rennen des Jahres. Der 22-jährige Japaner feierte zuvor in Indien seinen siebten Podiumsplatz der Saison und kam mit nur einem Punkt Rückstand auf die beiden punktegleich Führenden der WM, die beiden Spanier Daniel Holgado und Jaume Masia, zu seinem Heimrennen nach Japan.
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Mit der siebten Zeit stand Sasaki in der dritten Startreihe, als das Rennen der Moto3-Klasse bei trockenen Bedingungen gestartet wurde. Die leicht suboptimale Ausgangslage hinderte Sasaki nicht daran, sich schon in der dritten Runde in einer Vierergruppe zu etablieren, die um den Sieg kämpfte. Im Quartett, bestehend aus Masia, Holgado, Sasaki und Deniz Öncü, wechselten die Positionen permanent. Während diesen Positionskämpfen unterbot Sasaki mit einem neuen Rundenrekord die Bestmarke von Alex Marquez aus dem Jahr 2014 um knapp 5 Hundertstel.
Dann konnte sich Masia absetzen und eine Lücke von mehr als einer Sekunde herausfahren, während Sasaki in Kämpfen mit dem KTM-Duo Öncü und Holgado aufgehalten wurde. Als Öncü in der 11. Runde stürzte, konnte Sasaki zwar die gleichen Rundenzeiten fahren wie Leader Masia, diesen aber nicht einholen. Dafür besiegte er im Zweikampf Holgado und sicherte sich mit einer Zehntelsekunde Vorsprung den zweiten Platz.
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Es war Sasakis fünfter zweiter Platz in dieser Saison; sein achter Podestplatz in diesem Jahr und sein zweiter Pokal in Folge an seinem Heimrennen in Motegi. Mit 193 Punkten liegt er nun auf Platz zwei der WM-Tabelle, mit sechs Punkten Rückstand auf Masia, drei Punkte vor Holgado.
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Für den ehrgeizigen Japaner kein Grund, sich verbal selber auf die Schulter zu klopfen: "In gewisser Weise bin ich enttäuscht, denn ich hatte die gleiche Pace wie Masia und ich wollte den Sieg unbedingt! Das Team hat großartige Arbeit geleistet, um das Motorrad abzustimmen. Ich habe mein Bestes gegeben, und die Unterstützung durch die japanischen Fans war der Wahnsinn. Das gab mir viel Energie. Ich wünschte, ich hätte noch drei oder vier weitere Rennen wie dieses im Kalender! Wir werden weiter um die Meisterschaft kämpfen."
Weiter hinten im Feld holte Sasakis Teamkollege, der junge Niederländer Collin Veijer, den elften Platz und verhalf damit dem deutschen Team Liqui Moly Husqvarna Intact zur Führung in der Teamwertung, was Teammanager Petter Öttl natürlich Freude bereitet: "Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit dem Wochenende hier in Japan. Bei Sasaki haben wir lang daran gearbeitet, die richtige Abstimmung fürs Rennen zu finden. Das ist uns gelungen und er konnte sein ganzes Potenzial zeigen. Veijer hat in einer Gruppe zwischen Platz 6 und 12 gekämpft. Sein Speed war sehr gut, aber es gab dort sehr harte Duelle und er wurde ab und zu noch Opfer seiner Unerfahrenheit. Dennoch sind wir mit seinem elften Platz sehr zufrieden." Moto3-Ergebnisse, Motegi (1.10.):
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