Achter Saisonsieg, 80 Punkte Vorsprung und eine Strafe für den Japan-GP. Das war die Bilanz von Moto3-WM-Leader Joan Mir nach dem Aragón-GP. Bereits in Japan kann er sich zum Weltmeister krönen.
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Um nur 0,043 sec schlug Joan Mir in Aragón seinen Honda-Kollegen Fabio Di Giannantonio. Für den Gesamtführenden Mir war es der achte Saisonsieg. Sein Vorsprung auf Romano Fenati liegt nun bei 80 Punkten. In den letzten vier Rennen braucht der Spanier aus dem Leopard-Team nur noch 20 Punkte, um sich zum Moto3-Weltmeister zu krönen.
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In Japan folgt also der erste Matchball im Moto3-WM-Kampf für Mir. "Es war ein großartiges Rennen. Es war kurz, aber intensiv. Mein Hinterreifen war am Ende. Ich habe wirklich nicht erwartet, das Rennen zu gewinnen. Die Hingabe der Fans war spürbar, wofür ich ihnen danken will. Ich versuchte, die letzte Runde zu kontrollieren, durfte aber nicht zu sehr pushen. Die Bremszonen waren besonders wichtig, nicht nur hier, sondern schon die gesamte Saison. In Japan habe ich nun meinen ersten Matchball, aber ich will keine Rechnerei um den Titel machen. Ich werde meinen Weg auch für die letzten Rennen weitergehen. Nun bin ich aber ruhiger. Das ist der Schlüssel in den Kämpfen. Eigentlich wollte ich in Spanien Weltmeister werden, nun will ich es aber vor Valencia schaffen", lächelte Mir. Mit einem zweiten Platz in Japan kann der Leopard-Honda-Pilot den Moto3-WM-Titel sicherstellen. Aber seine Zick-zack-Fahrt auf der Gegengerade in Aragón in der letzten Runde hat Folgen: Mir wird wegen absichtlicher Gefährdung seiner Gegner bestraft und beim Japan-GP in der Startaufstellung um sechs Plätze zurückversetzt. "Was die letzte Runde betrifft: Ich pushte so stark wie möglich. Auf der Gegengerade fuhr ich wie immer eine S-Form, damit meine Gegner keinen Windschatten haben. Zwei Runden vor Schluss machte das auch Fabio [Di Giannantonio]. Also ist das fair und in Ordnung", meinte Mir direkt nach dem Rennen.
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