Husqvarna Motocross-Baureihe 2027: Im schlichten Schweden-Design
Kaum hat Husqvarna eine geänderte Ausrichtung der Renneinsätze in den USA ohne Werksteam bekannt gegeben, stellt der österreichische Hersteller seine Motocross-Baureihe für das Modelljahr 2027 vor.
Auffallend auf den ersten Blick ist das von den schwedischen Landesfarben inspirierte Design. Nun, Motorräder der Marke Husqvarna werden seit 1988 nicht mehr in Schweden gebaut. Damals verkaufte der schwedische Mutterkonzern Electrolux seine Motorradsparte an die italienische Cagiva-Gruppe. Zwischenzeitlich gehörte Husqvarna zu BMW (2007 bis 2013), seither werden die Husqvarna-Motorräder am KTM-Hauptsitz in Mattighofen/Österreich gebaut, basierend auf der gleichen Plattform wie KTM und GasGas, wenngleich mit feinen technischen Unterschieden. Das alles ändert nichts daran, dass die neuen Motocross-Maschinen von Husqvarna, von der 450er bis zur 50er, im Schweden-Design echt gut aussehen.
Der Grund, dass sich ihr SPEEDWEEK-Autor zu einem Exkurs über (schwedisches) Design hinreissen liess: Technisch gibt es wenig Neues zu berichten über den 2027er Jahrgang von Husqvarna. Die WP-Federelemente der XACT-Baureihe sind auf dem neuesten Stand. Die Zweitakter sind mit Saugrohr-Einspritzung und Elektrostarter ausgestattet (auch die 125er), die Viertakter mit Quickshifter, Traktionskontrolle und Starthilfe.
Die Offroad-Modelle von Husqvarna sind gedeckt mit einer Garantie von 12 Monaten. Voraussetzung ist, dass die Wartung unter Einhaltung der vorgeschriebenen Intervalle von einem autorisierten Händler durchgeführt wird.
Preislich sind die Husqvarna mit den Schwestermodellen von KTM fast identisch. Fast, die Husqvarna sind in Deutschland 100 € teurer.
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