Duell gegen SuperGT-Profi im Regen: Max Verstappen auf Anhieb schneller
Dass Max Verstappen zu den besten Racern der Welt gehört, beweist er immer wieder in der Formel 1. Der Red Bull Racing-Star kann aber auch in anderen Autos glänzen, wie er einmal mehr gezeigt hat.
Max Verstappen schafft es immer wieder, die Zuschauer zu begeistern. Dafür braucht er nicht einmal das schnellste Auto im Feld. In Miami musste sich der Ausnahmekönner aus dem Red Bull Racing Team mit dem fünften Platz begnügen. Dennoch sorgte er für hochgezogene Augenbrauen, als er sich in seinem GP-Renner nach dem Start drehte und gleich weiterfuhr – sodass der Zeitverlust so gering wie möglich ausfiel.
Dass er auch in anderen Serien schnell ist, zeigt Max bei seinen Ausflügen in die GT-Welt. Und unlängst stellte er sich einer besonderen Herausforderung: Auf dem Fuji Speedway trat er im Zeit-Duell gegen einen SuperGT-Profi im GT500-Boliden an – und das auf nasser Bahn. Es waren die ersten Runden, die der vierfache Champion in einem SuperGT-Auto drehte.
SuperGT-Profi gibt Gas
Sein Gegner war Atsushi Miyake, der seit Jahren in der SuperGT unterwegs ist und als Erster Gas geben durfte. Seine erste schnelle Runde beendete der Japaner in 1:45,453 min. Der zweite Versuch fiel mit 1:44,075 min deutlich schneller aus. In allen Sektoren konnte er sich verbessern.
Verstappen war danach an der Reihe und nachdem er zunächst Mühe hatte, loszufahren, fand er sich schnell zurecht und ging auch gleich ans Limit – und darüber hinaus. Ein Ausritt blieb ohne Folgen und Verstappen gab daraufhin richtig Gas. Die erste Rundenzeit des vierfachen Weltmeisters lag mit 1:44,142 min knapp über der Messlatte, die Miyake gelegt hatte.
Überlegener Auftritt vom vierfachen Formel-1-Weltmeister
Danach schaffte es Verstappen, die nasse Bahn in 1:42,290 min zu umrunden! Miyake erklärte anerkennend: «Er ist ein Meister seines Fachs, ein Weltmeister. Und da ich das Auto mit ihm geteilt habe, konnte ich mit eigenen Augen sehen, wie überragend er am Steuer ist.»
«Ich sah meine erste Runde und dachte, dass es noch besser geht. Dann habe ich eine 1:42er-Zeit geschafft und dann wurde der Regen stärker. In einigen Ecken war es wirklich knifflig», schilderte Verstappen, der sich gleich für die Idee begeistern liess, die Fahrt im GT500-Renner im nächsten Jahr zu wiederholen. «Ich hoffe, dass es beim nächsten Mal auf trockener Bahn stattfinden wird», sagte er dazu.
Das Video zum Duell gibt's hier zu sehen:
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