Miller (Yamaha): Fortschritte im Trockenen, Überraschung im nassen Le Mans?
Pramac-Yamaha-Pilot Jack Miller fuhr auch beim letzten GP in Jerez im sportlichen Tief. Doch in Le Mans könnte es für den populären Aussie besser klappen – und zwar unter allen Bedingungen.
Die WM-Tabelle 2026 ist ein Schlag in den Nacken für MotoGP-Pilot Jack Miller. Null Punkte nach acht Rennen, so die verheerende Bilanz vor dem Frankreich-GP. Dabei sah Miller bei den letzten beiden GP-Rennen die Zielflagge, doch weder in den USA noch in Jerez reichte es auf trockener Piste für die Punkteränge. Auf der einstigen Yamaha-Vorzeigestrecke in Jerez kam der Australier noch hinter Rookie Diogo Moreira (Honda) auf Rang 18 ins Ziel.
Doch nach der Schlappe in Spanien ein Hoffnungsschimmer. Neue Fahrwerksteile und geänderte Motorsteuerungen brachten den Yamaha-Piloten Zuversicht und im Falle von Fabio Quartararo immerhin Rang 6 auf der Zeitenliste. Pramac-Pilot Miller konnte die Updates noch nicht in eine bessere Rundenzeit umlegen, zeigte sich aber dennoch sehr zuversichtlich vor dem FP1 in Le Mans.
«Wir haben in der Vergangenheit ja einiges probiert, aber wir konnten eigentlich nicht bewerten, ob uns diese Schritte dann auch etwas gebracht haben. In Jerez war es anders. Wir konnten dort eine neue Schwinge einsetzen und es gab auch Neuerungen bei der Motorsteuerung, bei der wir auch an der Wirkung der Motorbremse gearbeitet haben Nach dem Test konnten wir eindeutig sagen, dass wir damit eine Verbesserung erzielt haben. Wir können diesen Stand nun auch für Le Mans verwenden, damit bin ich guter Dinge», so Jack Miller im Fahrerlager.
Jack Miller war ebenfalls am Start bei dem zum zweiten Mal ausgetragenen Radrennen. Für Miller eine nachvollziehbare Aktion im Sinne der Öffentlichkeitsarbeit: «Ich denke, das ist ein Teil, wie man die MotoGP in Zukunft stärker sichtbar machen will. Es ist einfach für Fans, mit solchen Initiativen die Piloten besser kennenzulernen, es werden Geschichten erzählt. Das ist der Lauf der Dinge, dem kann man sich heute nicht mehr verschließen – schließlich sind wir im Rennsport – und im Entertainment-Geschäft!»
Zurück zur MotoGP-Realität. Miller, der sich wie alle anderen MotoGP-Routiniers bestens mit den Eigenheiten von Le Mans auskennt, könnte am kommenden Wochenende noch groß in Erscheinung treten. «Thriller Miller» gilt ebenfalls als ausgezeichneter Pilot auf nasser Fahrbahn – und die Wetterprognosen schließen auch 2026 einen Regen-Grand-Prix nicht aus.
Vor einem Jahr sahen viele den Australier bei den schwierigen Bedingungen als heißer Anwärter auf den Sieg. Doch Miller übertrieb es. In Runde 5 lag die Pramac-Yamaha neben der Strecke Für Yamaha ein Desaster, denn bis auf Alex Rins, der Letzter wurde, stürzten alle M1-Athleten aus dem Event.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach