Liam Everts (Husqvarna) strauchelte: Der Knöchel war das Problem
Belgiens MX2-Motocross-Ass Liam Everts musste in den ersten Grands Prix der neuen Saison eine Verletzung verdauen – dies wurde jedoch bisher nie an die große Glocke gehängt.
Die Motocross-WM pausiert derzeit noch bis Ende Mai – dann geht es auf einem klassischen Erdkurs beim französischen Grand Prix in Lacapelle-Marival in Südfrankreich weiter. Die derzeitige WM-Auszeit kann Liam Everts gut brauchen. Der 21-jährige Belgier aus dem Nestaan-Husqvarna-MX2-Werksteam hatte bisher einen komplizierten Start in die neue Saison zu absolvieren – der Grund ist körperlicher Natur.
Bisher herrschte nach außen hin Stillschweigen. Lediglich Everts’ dänischer Teammanager Rasmus Jörgensen erwähnte einmal in einem Flash-Interview kurz etwas von einer Verletzung des Belgiers. Auf Recherchen von SPEEDWEEK.com wurde bekannt, dass Liam Everts an einer Verletzung im Bereich des Knöchels laborierte. Verletzungen dieser Art sind besonders für Motocrosser extrem schmerzhaft und unter Belastung auch langwierig.
Auch der fünffache Champion Jeffrey Herlings hatte bereits mit einer derartigen Verletzung zu tun. Die Verletzung erklärt auch, warum Liam Everts vor allem beim Saisonauftakt in Argentinien ohne Chance auf Top-Plätze war – er holte dort die Plätze 7 und 3. Auch danach beim spanischen Event Almonte in Andalusien auf der zerfurchten Piste tat sich «Liamski» verhältnismäßig schwer – er fuhr dort auf die Ränge 6 und 7.
In Frauenfeld sprang Everts dann erstmals auf das Podium, im tiefen Sand von Sardinien fehlte dann erneut noch etwas der Speed. Umso höher ist seine aktuelle Position einzuschätzen. In der WM-Tabelle der MX2 belegt er Rang 4 – auf den WM-Spitzenreiter und Titelverteidiger Simon Längenfelder (Red Bull KTM) fehlen dem Sohn von Stefan Everts derzeit 42 Punkte. Fakt ist: Bis zum Re-Start der WM-Serie in Lacapelle-Marival sollte Everts wieder nahe an seiner vollen Leistungsfähigkeit sein.
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