SuperMotocross-WM
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Mit P6 im ersten Lauf von Spring Creek konnte Antonio Cairoli (Ducati) zeigen, dass er noch immer die Pace der Top-Piloten hat. Nach dem Rennen erklärte er, warum die WM für ihn keine Option mehr ist.
Im Zeittraining von
«Ich sagte zum Team: Wir brauchen eine drastische Veränderung», erklärte er im Interview mit
Nach dem Start zum ersten Lauf tauchte Cairoli in der Spitzengruppe auf. «Ich weiß, dass ich nicht mehr die beste Kondition habe», sagt der neunfache Weltmeister. «Im ersten Lauf hat mich Cooper Webb überholt. Ich kam von der Strecke und habe versucht, ihn wieder zu überholen. Bis ich ihn eingeholt hatte, war mein Puls gefühlt auf 200 hochgeschossen und danach war ich schon ziemlich am Ende. Ich habe versucht, meine Erfahrung zu nutzen und konnte den Speed der Top-4 oder Top-5 mitgehen. Wenn man bedenkt, wie wenig ich trainiert hatte, ist das eigentlich unglaublich. Ich bin über mein Ergebnis selber überrascht.»
«Im vergangenen Jahr habe ich vor den US-Rennen an zwei WM-Läufen teilgenommen und war eigentlich viel besser vorbereitet», grübelt der Sizilianer. «Ich bin zwar in diesem Jahr in Italien ein paar Trainingsrunden gefahren, das war aber auf einer glatten Trainingsstrecke, ohne Spurrillen und Bremswellen.»
In Europa fand am selben Wochenende der
«Am Start gab es ein kleines Problem mit dem Motorrad», erinnert sich Antonio. «Ich hatte einen schlechten Start und rangierte irgendwo auf Platz 18 oder 19. Ich habe mich auf Platz 15 vorgearbeitet und dann versucht, einen anderen Fahrer zu überholen. Dabei hat mich jemand am Bein getroffen, also an meinem schlechten Knie. Ich merkte sofort, dass es anschwoll. Wenn es um Meisterschaften gegangen wäre, hätte ich sicher weitergemacht. Aber so wollte ich auf dieser schwierigen Strecke keinen Crash riskieren und mein Knie noch mehr verletzen.»
Am kommenden Wochenende geht es in Washougal auf Hartboden weiter. Gefragt, ob Cairoli nicht auch dort noch einmal antreten wolle, antwortete er: «Ich würde mich gern etwas besser vorbereiten. Nach 15 Minuten ist es für mich ein Kampf. Vielleicht nehme ich am Saisonende noch einmal an einem Rennen teil. Jetzt möchte ich erstmal nach Italien zurückkehren, mich ein wenig ausruhen und mich besser vorbereiten, wenn ich zum Saisonende noch einmal starten will.»
Nach seiner in Spring Creek gezeigten Leistung: Ist die WM für ihn noch eine Option? «Nein, nein», erwidert der 40-Jährige. «Zwei Tage Rennen zu fahren ist wirklich hart. Hier macht es mir mehr Spaß. Ich wache am Samstag auf und fühle mich fit und erholt. In der MXGP ist das anders. Wenn du am Sonntag aufwachst, hast du noch die Rennen vom Samstag in den Knochen und sollst dann noch zwei Rennen über 40 Minuten fahren.»
«Die Standard-Ducati ist ein wirklich gutes Motorrad», meint Cairoli. «Sie lässt sich leicht fahren. Was wir noch verbessern müssen, ist das Verhalten des Bikes bei sich ändernden Streckenbedingungen, wenn sich am Ende die Strecken verschlechtern. Deshalb haben wir in der WM jetzt auch einen neuen Rahmen am Start.»
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