Nach Comeback von Jeremy Seewer: «Die KTM ist wirklich Ready To Race»
Nach extrem kurzer Eingewöhnungsphase beendete Jeremy Seewer seinen ersten MXGP-Motocross-Grand-Prix auf der KTM 450 SX-F in Foxhills auf Gesamtrang 6 mit Jahresbestleistung.
Gesamtrang 6 mit den Plätzen 8 und 7 in Foxhills waren für Jeremy Seewer bei seinem Comeback auf KTM Jahresbestleistung. Zwar fühlte er sich nach eigenen Angaben nach der Rennpause etwas 'eingerostet', aber der Schweizer hatte von Anfang an eine gute Pace: Platz 9 im Zeittraining am Samstag, Rang 15 im Qualifikationsrennen und dann die Plätze 8 und 7 in den Wertungsläufen am Sonntag. Das macht eine stattliche Bilanz von 27 Punkten beim Grand Prix of Great Britain. Seewer holte an einem einzigen Grand-Prix-Wochenende beinahe so viele Punkte wie in der gesamten Saison vor seinem Wechsel zu KTM. Mit insgesamt 61 Punkten rangiert er nach 12 von 19 WM-Etappen auf Platz 20 der Gesamtwertung.
Nur zwei Testtage mit KTM
«Ich habe die KTM nur ein oder zwei Tage getestet», erklärte der Bülacher nach dem Rennen in Foxhills. «Ich denke, dass es die richtige Entscheidung war. Das konnte ich an diesem Wochenende zeigen. Mein erster Test auf der KTM war im Sand und ich war sofort beeindruckt. Ihr Werbeslogan 'ready to race' entspricht der Realität. Mit japanischen Motorrädern muss man viele Dinge anpassen, bevor man damit schnell ist. Natürlich sind die Werksmotorräder auf einem ganz anderen Level, aber die KTM ist mit wenigen Klicks startklar. Ich merkte sofort, dass mir dieses Motorrad liegt. Van Venrooy hat diesen Platz extra für mich geschaffen, denn den Platz von Mattia Guadagnini hatte ja schon Rick Elzinga eingenommen. Ich sah die Chance und habe sie genutzt. Dafür bin ich sehr dankbar.»
Nächster Stopp: Loket
Schon am kommenden Wochenende geht es in Loket mit WM-Etappe 13 weiter. Diese Strecke dürfte Jeremy Seewer besonders gut liegen. Hier gewann er 2022 den MXGP of Czech Republic mit einem 1-2-Ergebnis.
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