Fernando Alonso: Das ist entscheidend für seinen Verbleib in der Formel 1
Wie lange fährt der in wenigen Tagen 45-jährige Fernando Alonso noch in der Formel 1? Der Spanier stellte vor der Sommerpause klar, was für ihn eine Rolle bei der Entscheidung spielt – und was nicht.
Grün ist bekanntlich die Farbe der Hoffnung. Bei Aston Martin, dem Team in British Racing Green, ist die Hoffnung auf Besserung das, was Team und Fahrer durch die schwierige Saison trägt. Mit großen Erwartungen ging Aston Martin ins Jahr 2026. Vom neuen Reglement für Chassis und Motoren hatte man sich viel erhofft – und wurde enttäuscht.
Seit klar ist, dass Aston Martin 2026 nur hinten mitfahren kann und auch lange keine signifikanten Upgrades bringen würde, war klar: Es braucht langen Atem. Doch die Hoffnung von Altmeister Fernando Alonso und seinem Rennstall ruht auf einem Upgradepaket, das im kommenden Rennen in Budapest endlich kommen soll.
Budapest-Paket hat keinen Einfluss auf Alonso-Zukunft
Bevor der rundumerneuerte Aston Martin am Wochenende in Budapest auf die Strecke kommt, stellte Fernando Alonso aber klar: Das neue Paket hat keinen Einfluss auf seine Entscheidung über seine Zukunft in der Formel 1.
Der zweimalige Weltmeister, der in wenigen Tagen 45 Jahre alt wird, sagte deutlich: «Überhaupt nicht, denn meine Entscheidung hängt nicht von der Leistung in diesem Jahr ab. Wir sind schlecht gestartet, und ich kann meine Entscheidung für das nächste Jahr nicht auf eine Leistung stützen, die nicht realistisch ist. Ich glaube, das ist nicht das wahre Potenzial des Teams. Ich denke, es ist viel höher als das, was wir derzeit sehen.» Hoffnung auf 2027 also!
Alonso: «Wir hatten große Hoffnungen in dieses Reglement gesetzt und in Adrians Einstieg ins Team und Honda und solche Dinge.» Honda als Motorenlieferant und die Verpflichtung von Stardesigner Adrian Newey. «Die Erwartungen waren also sehr hoch, und wir haben sie nicht erfüllt. Es war einfach enttäuschend, das Auto in Barcelona und Bahrain zu sehen. Aber gleichzeitig haben alle im Team das als Herausforderung angesehen und wollen es schaffen. Hoffentlich wird Budapest der erste Schritt in Richtung dieser Leistung sein. Ein Comeback, und ich denke, hoffentlich in die richtige Richtung für das Team.»
Entscheidend allerdings: Reglement!
Entscheidend für Alonsos Verbleib in der Formel 1 dagegen: das Reglement. Alonso: «Bei meiner Entscheidung für das nächste Jahr geht es eher um die Regeln. Diese Autos an Orten wie jetzt in Spa oder beim letzten Rennen in Silverstone zu fahren, entspricht nicht meinen Träumen für meine Zukunft. Wir werden also sehen.» Alonso spricht hier das oft kritisierte Energiemanagement der neuen Autos an. Fürs kommende Jahr wurde bereits ein wenig nachjustiert, auch schon im Laufe dieser Saison. Dennoch sind die kritischen Stimmen weiterhin laut. Auf den Highspeed-Traditions-Kursen in Silverstone und Spa traten zuletzt die Schwächen des Reglements hervor.
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