Der Franzose Mathis Valin sorgte bei den bisherigen Vorbereitungs-Events im neu formierten MX2-Motocross-Werksteam von Kawasaki für Furore. Mittelfristig möchte der 18-Jährige in die USA wechseln.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Kawasaki hat sich im vergangenen Jahr nach vielen Jahren Pause wieder für ein offizielles Werksteam für die MX2-WM entschieden. Im Hintergrund liefen seit längerem die Vorbereitungen dafür. Im September wurde dann der Franzose Mathis Valin verpflichtet, der sich mit dem Team Bud Racing in der EMX 250 den Titel vor dem jetzigen Honda-Werks-Neuling Valerio Lata gesichert hatte. Dabei gewann Valin zehn von 22 Läufen.
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Genau diese Verpflichtung könnte eine Art Königstransfer für Kawasaki sein. Der erst 18-jährige Valin hat in den bisherigen Vorsaison-Events in Hawkstone Park und in Lacapelle-Marival überzeugt – beim internationalen Motocross am letzten Wochenende in seiner Heimat gewann Valin beide Rennen. Dabei ließ er auch die beiden Yamaha-Werksfahrer Thibault Benistant und Janis Reisulis hinter sich. Erstaunlich: Valin hatte bei seinen beiden Laufsiegen Abstände von sieben und 13 Sekunden auf Benistant. Im Qualifying fuhr Valin eine Sekunde schneller als der Rest. "Was soll ich sagen", meinte der Teenager, der mit der Startnummer 317 fährt. "Es war alles ziemlich anders als in der Woche zuvor in Hawkstone Park – die Piste und auch das Wetter. Ich hatte viel Spaß, die Strecke war sehr gut präpariert."
"In Lacapelle hatte ich stärkere Gegner als in Hawkstone Park", betonte Valin. "Mir sind gute Starts gelungen und ich habe in beiden Rennen schnell meinen Rhythmus gefunden. Es war auch toll, dass mich so viele Fans angefeuert haben. Jetzt haben wir noch ein weiteres Event in Sommieres, um uns auf den WM-Start in Argentinien vorzubereiten."
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Zu seinem Debüt als MX2-Fixstarter sagte Valin: "2025 wird ein Lehrjahr sein. Vor zwei Jahren war ich noch auf dem 125er-Bike unterwegs und habe den MX2-Jungs zugesehen – jetzt fahre ich auf einmal gegen diese Jungs. Mein Ziel ist es, irgendwann in die USA zu gehen. Aber davor will ich auch in Europa etwas erreichen. Wir werden sehen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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