WM-Leader George Russell/Mercedes: «Japan wird für uns zu einem guten Test»
Formel-1-WM-Leader und Australien-GP-Sieger George Russell ist davon überzeugt: «Wegen des anspruchsvollen Layouts ist die Suzuka-Rennstrecke ein guter Test für die 2026er Rennwagen.»
Bei der neuen Formel 1 gilt in Sachen Motorleistung: fifty-fifty. 50 Prozent der Leistung kommt vom V6-Verbrenner, 50 Prozent von der Elektrik. Der erhöhte Elektro-Anteil hat dazu geführt, dass die Piloten in Sachen Energie-Management viel vorausschauender fahren müssen.
Die Techniker hatten schon 2025 darauf hingewiesen: Je nach Art der Rennstrecke kann das Kräfteverhältnis variieren. Es ist auf einigen Strecken leichter, die Batterie zu laden, auf anderen ist es schwieriger.
Der englische WM-Leader George Russell glaubt: «Wegen des anspruchsvollen Layouts ist die Suzuka-Rennstrecke ein guter Test für den 2026er Rennwagen.»
Wo die Autos langsamer sein werden
«Ich finde, die vorherige Generation von Autos war perfekt geeignet für eine Strecke wie Suzuka, weil die Fahrzeuge damals viel Abtrieb bei hohen Geschwindigkeiten erzeugten, und die Rundenzeiten waren wahrscheinlich die schnellsten, die wir je in Suzuka erlebt haben – trotzdem war das Rennen langweilig.»
«Wir werden dieses Jahr in den S-Kurven wohl langsamer sein, und der Grand Prix wird wahrscheinlich ein Einstopper werden, genau wie letztes Jahr. Aber in China hatten wir auch ein Ein-Stopp-Rennen, und es war sehr spannend.»
«Daher wittere ich – das wird ein guter Test für die Regularien sein. Wenn Suzuka ein aufregendes Rennen liefert, obwohl sie früher langweilig war, wäre das schon sehr aufschlussreich.»
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