GP-Sieger Paulin missbrauchte Cairoli als Lehrer
Der Franzose Gautier Paulin war der überragende MX1-Pilot des Bulgarien-GP. Nach drei GP-Siegen in Folge siegte für einmal nicht Weltmeister Antonio Cairoli.
Bestzeiten in beiden Trainings, Sieg im Qualirennen und Lauf 1. Hätte ihm Antonio Cairoli im zweiten Lauf nicht die Suppe versalzen, wäre es für Kawasaki-Star Gautier Paulin das perfekte Wochenende geworden. Zum GP-Sieg reichte es für den Franzosen trotzdem, in der WM ist er nun Zweiter, allerdings bereits 40 Punkte hinter Cairoli.
"Es war für mich schwierig zu akzeptieren, dass Cairoli zuletzt so oft gewonnen hat", bemerkte Paulin. "In Sevlievo hatte ich von der ersten Runde an ein gutes Gefühl für die Strecke, meine Kawasaki passte auf Anhieb. Dann machte ich auch noch zwei gute Starts."
Im ersten Lauf enteilte der letztjährige WM-Dritte dem Feld schon früh, im zweiten Lauf musste er sich nach anfänglicher Führung Cairoli beugen. "In dem Kampf mit ihm habe ich viel gelernt", ist Paulin überzeugt. "Ich bin jetzt in zehn Läufen fünfmal aufs Podest gefahren, habe einen Grand Prix gewonnen. Mein Ziel für die kommenden Rennen ist klar: Ich will mehr Siege!"
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