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Max Nagl: Gut, aber nicht gut genug

Nur ein Punkt fehlte dem besten deutschen Motocross-WM-Fahrer in Brasilien für sein erstes GP-Podest in Honda-Rot. Das soll nun in Frankreich nachgeholt werden.

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Max Nagl zeigte beim Grand Prix in Brasilien erneut Fortschritte in Sachen Tempo und Selbstvertrauen. Nur wenige Meter fehlten in Beto Carrero, um sein erstes GP-Podest an Bord der Werks-Honda CRF450R einfahren zu können.

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Der deutsche WM-Toppilot flog im ersten Lauf zu einem vielversprechenden zweiten Platz. Ein passender Zeitpunkt, denn das einwandfrei organisierte Rennen im Süden Brasiliens wurde massiv von Honda unterstützt. Aber beim siebten von 17 GP der Saison konnte Nagl seinen Auftritt vom ersten Durchgang beim Superfinale nicht mehr wiederholen. Der 25-Jährige war Sechster und verpasste es, Ken de Dycker (KTM) noch zu überholen. Der fünfte Rang hätte ihm den einen Punkt beschert, den er gebraucht hätte, um Kevin Strijbos von der letzten Podeststufe runter zu stossen.

"Ich bin sehr enttäuscht, dass Podest verpasst zu haben. Aber über meinen fahrerischen Auftritt bin ich sehr glücklich", sagte Nagl. "Im ersten Lauf hatte ich einen grossartigen Start und meine Rundenzeiten waren wirklich gut. Ich wusste, dass Clément Desalle hinter mir attackierte, aber ich habe keine Fehler gemacht und konnte ihn hinter mir halten."

Der Honda-Pilot erklärte danach seinen glanzlosen Start im Superfinale, bei dem zum letzten Mal in diesem Jahr die jeweils 20 besten MX1- und MX2-Fahrer am Gatter standen. "Das Startgelände wurde mit der Maschine gepflügt. Als ich losfuhr, lag genau in meiner Spur ein dicker Erdklumpen, etwa fünf Meter nach dem Gatter. Das hat das Motorrad eingebremst und ich habe noch vor der ersten Kurve an Boden verloren. Danach musste ich hart kämpfen, um durch das Feld zu kommen. Es war schwierig, die vielen schnellen Fahrer zu überholen."

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Nagl überstand ausserdem in den ersten beiden Runden einen heiklen Moment mit MX1-Rookie Tommy Searle (Kawasaki). "Tommy war ein bisschen wild, er hat auf einem Absprung einen Blockpass gemacht, wir hätten beide heftig stürzen können. Danach ist er direkt vor mir in Bobby (Anm.: Nagls Teamkollege Evgeny Bobryshev) reingebrettert!"

Die "12" gab aber unbeeindruckt weiter Gas und ging nach Searle auch bald mit einem präzisen Manöver an Rui Goncalves vorbei – ein Kunststück, das ihm noch in Bulgarien nicht gelungen war – aber der Abstand zu de Dycker war unüberwindbar. Auch wenn es Nagl mit schnellen Runden versuchte und die Lücke auf wenige Sekunden zufahren konnte. "Rui zu überholen, kann schwierig sein, denn seine Maschine ist aus den Kurven heraus sehr schnell", stellte Nagl fest. "Ich musste ein wenig warten und beobachten, wo ich ihn packen könnte. Ich habe dann eine gute Stelle gefunden, um es sauber durchzuziehen."

Der GP-Vierte und WM-Siebte meinte: "Das Resultat ist nicht überragend, aber wir konnten gut punkten. Jetzt haben wir ein bisschen Zeit (Anm: zwei Wochenende ohne GP), um uns auf Frankreich vorzubereiten." Nagl hatte am Samstag die Pole-Position erzielt und arbeitete ausserdem an einem Trainingskonzept, um explosiver und reaktiver fahren zu können. "Ich bin zufrieden mit meinem aktuellen Programm, das ich neben den Rennen durchziehe. Der Plan ist nun, es in Ernée besser zu machen und den ersten Podestplatz zu holen."

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