MX-Star Max Nagl: «Geld regnet nicht vom Himmel»
In der Motocross-MX1-WM gibt es mehr Fahrer als Plätze in Topteams, die Zeiten sind hart. Wie gut kann ein Toppilot noch von seinem Sport leben?
"Dass es zu viele gute Fahrer fu¨r zu wenig gute Teams gibt, ist vollkommen richtig", meint Max Nagl. Der langjährige KTM-Werksfahrer musste sich für 2013 einen neuen Job suchen und kam schliesslich bei Honda unter: "Ich hatte aufgrund meiner Erfolge eine gute Ausgangsposition. Nach meinem Comeback war ich der am meisten gefragte Fahrer nach Tommy Searle. Durch meine guten Ergebnisse bei den letzten Grands Prix haben sich einige Tu¨ren geöffnet."
Auch im Motocross-Sport sind die Zeiten vorbei, als Milch und Honig in Bächen floss. "Prinzipiell ist es auch bei uns so wie im Rest der Welt, dass die Kohle nicht gerade vom Himmel regnet", stimmt der 25-Jährige zu. "Aber ich kann mich nicht beschweren. Ich bin zufrieden mit meiner Situation. Ich kann von meinem Einkommen leben und kann mir auch ein bisschen was auf die Seite legen. Wenn man hört, was die Jungs vor zehn Jahren verdient haben, dann könnte man schon ein wenig neidisch werden. Aber so denke ich nicht. Ich bin zufrieden mit dem, was ich habe. Der Rest interessiert mich nicht."
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