Motocross-Damen-WM
Noah Ludwig (KTM): MXGP-WM statt Open DM
Nach seinem WM-Debüt in Frauenfeld steht für Noah Ludwig (Becker Racing KTM) am kommenden Wochenende in Italien bereits der nächste WM-Einsatz an, obwohl er ursprünglich in der Open-DM starten wollte.
"Das war schon eine sehr spezielle Erfahrung", meinte Noah Ludwig vom Team Becker Racing KTM nach seinem ersten 450er-WM-Einsatz in Frauenfeld. "Mir ist ein großer Stein voll gegen den Unterarm geflogen. Wir mussten den Arm kühlen, aber er ist trotzdem angeschwollen und im ersten Lauf konnte ich den Lenker kaum noch halten", erinnert sich Ludwig.
Die Steinschläge waren das große Problem in Frauenfeld: "Sein Oberkörper sieht aus, als wäre er gesteinigt worden", berichtet Vater Marco. "Aber dennoch hat er sich durchgebissen, denn er wollte seinen ersten WM-Einsatz in der MXGP unbedingt zu Ende bringen."
Die Steinschläge haben nicht nur die Fahrer gefordert, sondern auch das Material: "Der Gabelschutz ist komplett zerbrochen und die Steine haben tiefe Löcher in das Gleitrohr geschlagen. So etwas habe ich noch nie gesehen", erklärte Marco Ludwig gegenüber SPEEDWEEK.com.
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Bei seinem WM-Debüt in der 450er Klasse war das erste Ziel die Qualifikation und die Teilnahme an den Wertungsläufen. Das hat in Frauenfeld geklappt. Noah stand in dieser Woche vor dem akuten Problem, sich entscheiden zu müssen, denn am kommenden Wochenende gibt es eine Terminüberschneidung zwischen Open-DM und WM. In Pietramurata findet der 4. WM-Lauf der Saison statt und in Schnaitheim der Auftakt der Open-DM.
Noah entschied sich für den WM-Lauf in Italien. "Er wird diesmal ganz allein dorthin fahren", erklärt Vater Marco, der sich neben der Vorbereitung des Motorrades unter der Woche um den Job kümmern muss, mit dem er den Sport finanziert. "Das wird eine ganz neue Erfahrung für ihn sein, ohne mich zu einem WM-Lauf zu reisen, aber er will es so und ich will ihm auch nicht im Wege stehen."
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