Jeffrey Herlings (Honda): «Jetzt muss ich an das Thema der Starts ran»
HRC-Werksfahrer Jeffrey Herlings konnte am vergangenen Wochenende seinen 114. GP-Sieg feiern und seinen Rückstand in der WM von 14 auf 4 Punkte verkürzen. Jetzt will er an das Thema der Starts ran.
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Nach Platz 9 im Qualifikationsrennen hatte HRC-Werksfahrer Jeffrey Herlings beim Grand Prix of Trentino für die Wertungsläufe nicht den besten Startplatz. In der Folge befand er sich in beiden Läufen außerhalb der Top-10. Seinen 114. Grand-Prix-Sieg musste er auf die harte Tour erkämpfen, indem er nach mäßigen Starts immer wieder nach neuen Linien suchen musste und in den 'Beast-Mode' umschaltete, als es notwendig war.
Rundenzeiten Am Ende des ersten Laufs waren seine Rundenzeiten teilweise vier Sekunden schneller als die seiner Kontrahenten. Drei Runden vor dem Ziel fing er Romain Febvre (Kawasaki) ab, der den Holeshot gezogen hatte und das Rennen 15 Runden lang anführte.
Aufholjagd Auch im zweiten Lauf musste sich 'The Bullet' von Platz 10 aus nach vorne kämpfen, aber Tim Gajser (Yamaha) erreichte er am Ende nicht mehr. Mit Platz 9 im Qualifying sowie einem 1-2-Ergebnis am Sonntag holte Jeffrey im Trentino insgesamt 49 Punkte, während WM-Leader Lucas Coenen (KTM), der das ganze Wochenende über mit der Strecke haderte und mehrfach stürzte, nur 39 WM-Punkte mitnehmen konnte. Herlings verkürzte seinen Rückstand zur Spitze von 14 auf 4 Punkte.
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Starts «Ich muss an meinen Starts arbeiten», grübelte Herlings nach dem Rennen. «Ansonsten war mein Speed über das ganze Wochenende wirklich gut. Ich bin im ersten Lauf vom 15. auf den ersten Platz vorgefahren und im zweiten Lauf vom 10. auf den zweiten. Ich fand einen guten Flow und hatte in beiden Rennen gute Linien. Es ist gut, dass sich jetzt die ganze harte Arbeit des Teams auszahlt. Sie haben wirklich hart gearbeitet, um mich in diese Position zu bringen und es war wichtig, diese Punkte jetzt und hier zu holen. Gleichzeitig gibt es aber auch noch viel zu tun.»
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Wenn mir Starts wie Tom Vialle oder Jorge Prado gelingen würden, hätte ich sicher noch mehr Siege.Jeffrey Herlings
Fitness Besonders am Ende der Rennen besticht Herlings immer wieder durch enormen Biss. Darauf angesprochen erklärte er: «Ich denke, dass ich eine gute Fitness habe, denn ich trainiere jeden Tag. Wenn mir Starts wie Tom Vialle oder Jorge Prado gelingen würden, hätte ich sicher noch mehr Siege. Das ist mein Schwachpunkt und natürlich die Verletzungen. Meine Starts waren nicht immer perfekt, aber jetzt habe ich die besten Voraussetzungen. Ich will das verbessern.»
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