Superfinale: Toni Cairoli fordert gemischten Start
Das klassenübergreifende Startfeld im Superfinale der Motocross-Überseerennen birgt Spektakel, aber auch Risiken. Der MX1-Weltmeister kann sich eine Anpassung des Startprozedur vorstellen.
Der Wirbel um die Notwendigkeit und die Attraktivität des neuen Superfinal-Formats für die Überseerennen flaute mit der zweiten Austragung in Thailand auf der beeindruckenden Strecke von Si Racha etwas ab. Die Meinungen zum gemeinsamen Start der jeweils 20 besten MX1- und MX2-Fahrer für die TV-Stationen sind weiterhin geteilt.
Ein Potential an Spektakel ist vorhanden, aber es braucht noch fundierte Analysen. Themen wie die Verdeutlichung der Klassen-Zwischenstände während des Rennens und die Sicherheitsfrage müssen noch genau abgeklärt warden. Die Sicherheit ist besonders in den ersten Runden ein Thema, wenn die 450-ccm- und 250-ccm-Motorräder (und 350er) Seite an Seite durch die Wellen-Passagen jagen.
"Ich denke, wir müssen uns daran gewöhnen", sagte MX1-Weltmeister Antonio Cairoli. Der Italiener kritisiert die Startprozedur, bei der die 20 besten Gatterplätze den MX2-Fahrern vorbehalten sind: "Es würde besser und sicherer für alle sein, wenn wir die Klassen am Startgatter mischen würden. Die Fahrer würden dann mehr in einer Pfeil-Form in die erste Kurve einbiegen. Natürlich kann man auch dann im Feld stecken bleiben, aber diese Gefahr besteht für alle", erklärte Cairoli.
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